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Familienrecht und Namensrecht | 15.03.2019

Vaterschaft

Lebens­gefährte einer noch verheirateten Mutter ist rechtlich nicht Vater der gemeinsamen Kinder

Familien­name kann nur durch gemeinsame Erklärung der Eheleute gegenüber dem Standesamt bestimmt werden

(Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Beschluss vom 25.10.2018, Az. 20 W 153/18 und 20 W 154/18)

Bekommt eine verheiratete Frau Kinder, ist der Ehemann automatisch der Vater. Jedenfalls rechtlich gesehen. Es spielt dabei keine Rolle, dass die Mutter mit einem anderen Mann zusammenlebt, der der leibliche Vater ist. Damit die Kinder seinen Namen tragen können, ist eine rechtskräftige Vaterschafts­anfechtung notwendig, urteilte das Oberlandes­gericht Frankfurt/Main (Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Beschluss vom 25.10.2018, Az. 20 W 153/18 und 20 W 154/18).

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AG berichtigt Geburtseinträge der Kinder

Im konkreten Fall bekam eine aus Marokko stammende Mutter mit ihrem deutschen Lebens­gefährten zwei Kinder. Er erkannte die Vaterschaft an und die Kinder erhielten seinen Namen. Über zehn Jahre später reiste der Ehemann der Frau aus Marokko nach Deutschland ein. Durch die Anmeldung erfuhr das Standesamt Offenbach von der Ehe und berichtigte die Geburts­einträge der Kinder. Mit der Folge, dass die Kinder nun weder Vor- noch Familien­namen führten.

OLG: Nur Eheleute hätten jeweiligen Nachnamen als Familiennamen für Kinder bestimmen können

Dagegen legten sowohl Mutter als auch der marokkanische Ehemann Beschwerde ein. Das Gericht stellte fest, dass die Kinder in der Tat keinen Familien­namen hätten. Denn nur die Eheleute hätten ihren jeweiligen Nachnamen als Familien­namen für die Kinder bestimmen können. Die Vornamen­wahl sei dagegen verbindlich.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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