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Tierschutzrecht und Verwaltungsrecht | 09.09.2019

Feuerwehr­einsatz

Lebens­gefahr auch für Tiere: Hund bei Hitze im Fahrzeug zurückgelassen

Hunde­halterin muss Kosten für Feuerwehr­einsatz zur Befreiung des Tieres tragen

(Oberlandesgericht Nürnberg, Urteil vom 15.07.2019, Az. 4 U 1604/19)

Wer bei großer Hitze einen Hund im Fahrzeug zurück­lässt, muss im Zweifel die Kosten für den Feuerwehr­einsatz zur Befreiung des Tieres tragen. Das Oberlandes­gericht Nürnberg hat eine entsprechende Entscheidung des Land­gerichtes Fürth bestätigt, indem sie der Berufung einer Hunde­halterin keine Aussicht auf Erfolg einräumte, wie das Oberlandes­gericht mitteilte.

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Hund bei 35 Grad Celsius in einem Wohnmobil zurückgelassen

Die Frau hatte ihren Yorkshire-Terrier im August 2018 bei Außen­temperaturen um 35 Grad Celsius in einem Wohnmobil zurückgelassen, um am Nachmittag ein Fußball­spiel zu besuchen. Ein Passant rief die Polizei.

Tierhalterin soll Kosten für Rettungseinsatz bezahlen

Diese habe zunächst erfolglos versucht, den Hund über die geöffnete Dachluke zu befreien, musste dann aber die Feuerwehr zu Hilfe holen, um die Tür auf­zubrechen. Die Kosten in Höhe von 2.256 Euro wurden der Tier­halterin in Rechnung gestellt.

Klägerin verneint Gefährdung des Hundes

Die Frau klagte dagegen und argumentierte, es habe keine Gefährdung des Tieres vorgelegen. Der Hund habe über die Dachluken ausreichend Frischluft erhalten, außerdem sei er mit Wasser und Eiswürfeln versorgt gewesen.

Anscheinsgefahr für Tierwohlgefährdung rechtfertigt Feuerehreinsatz

Das Gericht in Fürth wies die Klage zurück. Der Feuerwehr­einsatz sei schon deswegen rechtmäßig erfolgt, weil es eine Anscheins­gefahr für eine Tierwohl­gefährdung gegeben habe. Ein von der Frau gefordertes Sachverständigengutachten zur Klärung der Frage, ob diese Gefährdung tatsächlich vorgelegen habe, sei deshalb nicht nötig (Az.: 4 U 1604/19).

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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