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Beamtenrecht und Verwaltungsrecht | 15.05.2020

Löwen-Täto­wierung

Löwen-Tattoos allein kein Einstellungs­hindernis für Polizeid­ienst

Ein auf die Brust tä­to­wier­ter Lö­wen­kopf steht einer Ein­stel­lung bei der Po­li­zei nicht ent­ge­gen

(Oberverwaltungsgericht Münster, Beschluss vom 12.05.2020, Az. 6 B 212/20)

Wegen eines großf­lächigen Löwen-Tattoos auf der Brust darf das Land Nordrhein-Westfalen einen Polizei­anwärter nicht ablehnen. Das hat das Oberverwaltungs­gericht Münster in einem Eil­verfahren entschieden und damit einen Beschluss des Verwaltungs­gerichts Gelsenkirchen bestätigt.

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Einstellung wegen Löwen-Tattoo abgelehnt

Der Mann aus Reckling­hausen hatte sich zum 1. September 2020 beworben. Das Test­verfahren hatte er erfolgreich durchlaufen, dann lehnte das Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personal­angelegenheiten der Polizei seine Einstellung aber mit der Begründung ab, es bestünden wegen des Tattoos Zweifel an seiner charakterlichen Eignung. Der Zähne fletschende Löwenkopf wirke angriffslustig und aggressiv auf den Betrachter und er vermittle einen gewalt­verherrlichenden Eindruck.

OVG: “Kein Rückschluss auf bedenkliche Einstellung”

Das Obergericht war anderer Meinung: Allein aufgrund der Tätowierung sei kein Rück­schluss auf eine bedenkliche Einstellung des Mannes möglich, urteilte das OVG (Az.: 6 B 212/20), nicht anfecht­barer Beschluss vom 12. Mai).

Gewaltverherrlichende Einstellung nicht nur aus Löwenkopf-Tattoo ableitbar

Für die Beurteilung, ob der Anwärter sich an die Grundsätze der freiheitlich-demokratischen Grund­ordnung gebunden fühle, seien weitere Anhalts­punkte nötig, argumentierte das OVG. Der Antragsteller habe eine Gewalt­verherrlichende Einstellung dementiert und auf seine Trainer­tätigkeit und die dabei erworbenen soziale Kompetenzen hingewiesen. Für ihn stehe der Löwe für Stärke, Mut und Macht.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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