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Arbeitsrecht | 28.07.2021

Quarantäne

Lohn­fort­zahlung trotz Corona-Quarantäne möglich

In­fek­ti­ons­schutz­recht­li­cher Ent­schä­di­gungs­an­spruch grei­ft nur bei ent­spre­chen­dem An­ste­ckungs- und Krank­heits­ver­dacht

(Arbeitsgericht Aachen, Urteil vom 30.03.2021, Az. 1 Ca 3196/20)

Eine in der Corona-Pandemie angeordnete Quarantäne schließt die Lohn­fort­zahlung im Krankheits­fall durch den Arbeitgeber nicht aus. Das hat das Arbeits­gericht Aachen (Az.: 1 Ca 3196/20) entschieden.

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Geklagt hatte ein Arbeit­nehmer, der im Mai 2020 wegen Kopf- und Magen­schmerzen zum Arzt gegangen war. Der stellte die Arbeits­unfähigkeit fest und meldete einen Covid-19-Test an das Gesundheits­amt. Die Behörden ordneten daraufhin Quarantäne an.

Arbeitgeber stoppte Entgeltfortzahlung

Der Arbeitgeber zog bei der nächsten Lohn­abrechnung die schon geleistete Zahlung wieder ab und verrechnete sie mit einer niedrigeren Ent­schädigung, die das Infektions­schutz­gesetz vorsieht.

ArbG: Quarantäne schließt Entgeltfortzahlung nicht aus

Das ist aber laut dem rechtskräftigen Urteil des Arbeits­gerichts vom 30. März 2021 nicht rechtens. Der Arzt habe den Arbeit­nehmer krank­geschrieben. Das Infektions­schutz­gesetz dagegen sieht einen Entschädigungsa­nspruch nicht für arbeits­unfähige Mitarbeiter vor, sondern für in Quarantäne geschickte Verdachts­fälle, durch die eine Ansteckung verhindert werden soll. Um so einen Fall aber sei es bei dem Streit nicht gegangen.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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