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Mietrecht | 05.08.2021

Mietmangel

Mängel in der Mietwohnung müssen gemeldet werden

Folgekosten durch nicht gemeldete Mängel können auf Mieter umlegen werden

(Landgericht Hanau, Urteil vom 30.12.2020, Az. 2 S 123/19))

Mängel müssen Mieter nicht hinnehmen. Zeigen sie ihren Vermietern einen Defekt an, müssen diese den Mangel abstellen. Doch was, wenn ein Mangel nicht angezeigt wird - wer kommt für Folgekosten auf?

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Mieterinnen und Mieter müssen Mängel in der Wohnung anzeigen. Denn nur dann haben Vermieterinnen und Vermieter auch die Möglichkeit, den Mangel zu beseitigen. Wird ein Defekt nicht gemeldet und es entstehen Folgekosten, können diese deshalb nicht automatisch dem Vermieter angelastet werden. Das zeigt eine Ent­scheidung des Land­gerichts Hanau (Az.: 2 S 123/19.

Erhebliche Nebenkostennachzahlung wegen defekten Spülkasten

In dem verhandelten Fall ging es um erhebliche Neben­kosten­nachzahlungen. Ein defekter Spülkasten in der Wohnung hatte einen deutlich erhöhten Wasser­verbrauch verursacht, der durch den Versorger abgerechnet wurde. Der Vermieter hatte diese Kosten in der Jahres­abrechnung auf den Mieter umgelegt. Diese Abrechnung hatte das Amtsgericht in erster Instanz bestätigt, der Mieter legte jedoch Berufung ein und gab an, dass der vermehrte Wasser­verbrauch für ihn weder sichtbar noch hörbar gewesen wäre. Somit hätte er den Vermieter gar nicht früher informieren können.

LG bestätigt die erstinstanzliche Entscheidung

Laut Gericht sei es schlicht kaum vorstellbar, dass ein so massiver durch einen defekten Spülkasten ver­ursachter Wasser­verlust bei einem Mindestmaß an Aufmerksamkeit über mehrere Monate hinweg unerkannt bleibt. Denn auch ein häufig orts­abwesender Mieter muss seine Wohnung regelmäßig kontrollieren.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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