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Arbeitsrecht | 10.05.2021

Masken­pausen

Maskenpause: Kranken­schwester klagt gegen Versetzung

Klage abgewiesen

(Arbeitsgericht Herne, Urteil vom 6.5.2021, Az. 4 Ca 2437/20)

Eine Kranken­schwester, die vom Arbeitgeber regelmäßige Masken­pausen auf der Intensiv­station verlangt hatte, ist mit der Klage gegen ihre Versetzung gescheitert. Das Arbeits­gericht Herne wies die Klage der Frau zurück.

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Die langjährig beschäftigte Kranken­schwester war auf eine Krebs­station versetzt worden, nachdem sie für die Intensiv­station Masken­pausen alle 75 Minuten verlangt hatte. Gegen diese Versetzung richtete sich die Klage. Zuvor war eine Güte­verhandlung gescheitert. Der Arbeitgeber hatte auf sein Direktions­recht verwiesen, Mitarbeiter nach den betrieblichen Erfordernissen einzusetzen (Az.: 4 Ca 2437/20).

Krankenschwester verlangte alle 75 Minuten eine 30-minütige Maskenpause

Die Klägerin hatte nach jeweils ein­einviertel Stunden unter einer FFP2-Maske 30 Minuten Maskenpause verlangt und sich dabei auf Empfehlungen von Berufs­genossenschaften gestützt. In der Zeit wollte sie andere Arbeiten erledigen, die keine Maske erfordern. Die Reckling­häuser Klinik der Frau hatte erklärt, dass Masken­pausen alle 75 Minuten auf Intensiv­stationen im praktischen Alltag nicht machbar seien. In der Güte­verhandlung hatte der Richter als Kompromiss die Rücknahme der Versetzung und Pausen alle 120 Minuten vorgeschlagen. Das hatte die Klinik aber abgelehnt.

Arbeitgeber durfte Direktionsrecht ausüben

Die Klägerin sprach von einer Zwangs­versetzung. Die Klinik betont, der Frau sei ein anspruchs­voller anderer Job gegeben worden. Ohne das Direktions­recht des Arbeit­gebers könne man kein großes Krankenhaus führen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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