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Familienrecht | 16.08.2019

Versorgungs­ausgleich

Massiver körperlicher Angriff auf Ehepartner recht­fertigt Kürzung des Versorgungs­ausgleichs

Frau attackiert Ehemann mit un­geöffneter Sektflasche

Ein massiver körperlicher Angriff auf den Ehepartner kann auch Auswirkungen auf die Alters­versorgung haben. Dies geht aus einer Entscheidung des Branden­burgischen Ober­landes­gerichts hervor.

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Im zugrunde liegenden Verfahren hatte die Frau ihrem Mann eine ungeöffnete Sektflasche auf den Kopf geschlagen (Az.: 13 UF 132/18). Der Mann reichte die Scheidung ein.

AG verneint Anspruch auf Versorgungsausgleich

Das Amtsgericht entschied, dass es keinen Versorgungs­ausgleich geben würde. Dieser wäre grob unbillig, weil die Frau sich mit ihrer Attacke der gefährlichen Körper­verletzung schuldig gemacht habe. Dagegen wehrte sich die Frau. Sie wollte nicht einsehen, dass ihre Attacke so schwer­wiegend war, dass der Versorgungs­ausgleich deswegen gestrichen würde.

OLG kürz Versorgungsausgleich um die Hälfte

Die Frau hatte teilweise Erfolg. Das Oberlandes­gericht kürzte den Versorgungs­ausgleich um die Hälfte. Es rechnete der Frau an, dass sie zwischen 1993 und 1999 Schwangerschaft, Mutter­schutz und Kinder­erziehungs­zeiten durchlebte, in denen sie ihre Anrechte nicht durch Erwerbs­tätigkeit aufgewertet habe. Dagegen sei der Mann ungehindert durch Kinder­betreuung und andere familiäre Bedürftigkeit durchgängig einer Erwerbs­tätigkeit nachgegangen.

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Quelle: dpa/DAWR/kg
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