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Arbeitsrecht | 08.09.2020

Arbeitszeit

Maximal­grenze: Arbeits­zeiten aus mehreren Jobs werden addiert

Über­schreitung der zulässigen Höchst­arbeits­grenze führt zur Nichtigkeit des zweiten Arbeits­vertrags

(Landesarbeitsgericht Nürnberg, Urteil vom 19.05.2020, Az. 7 Sa 11/19)

Laut Gesetz gilt eine maximal Höchst­arbeitszeit von 48 Stunden pro Woche. Gehen Beschäftigte mehr als einem Job nach, kann das Konsequenzen haben.

Arbeits­zeiten bei mehreren Arbeit­gebern werden addiert. Wer für mehrere Arbeitgeber tätig ist, muss deshalb darauf achten, nicht die maximal zulässige Arbeitszeit von 48 Stunden pro Woche zu überschreiten. Im Zweifel ist kann das zuletzt abgeschlossene Arbeits­verhältnis sonst einfach beendet werden. So ein entsprechendes Urteil des Landes­arbeits­gerichts (LAG) Nürnberg (Az.: 7 Sa 11/19).

Kündigung eines Arbeitsvertrages wegen Überschreitung der Höchstarbeitszeit

In dem verhandelten Fall ging es um einen Arbeit­nehmer, der bei zwei Unternehmen tätig war. Für eine Firma arbeitete er 39,5 Stunden pro Woche, für einen kommunalen Wasser­versorger zusätzlich 60,5 Stunden im Monat. Der Wasser­versorger weigerte sich schließlich, dem Arbeit­nehmer seine Vergütung zu zahlen, und kündigte dem Mann. Das Arbeits­verhältnis sei nichtig, da der Beschäftigte mit beiden Jobs die zulässige Höchst­arbeitszeit nach dem Arbeitszeit­gesetz überschreite.

LAG bejahrt Nichtigkeit des zweiten Arbeitsvertrags

Laut LAG hat der Arbeitgeber Recht. Das Arbeits­verhältnis ist wegen Über­schreitung der zulässigen Höchst­arbeits­grenze nichtig. Die Arbeits­zeiten bei mehreren Arbeit­gebern sind zusammen­zurechnen (§ 2 Abs. 1 Satz 1 Arbeitszeit­gesetz). Aus dem zuletzt geschlossenen Arbeits­vertrag können Arbeit­nehmer keinerlei Ansprüche geltend machen. Bei einem fehler­haften Arbeits­verhältnis besteht auch kein Kündigungs­schutz.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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