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Strafrecht | 24.11.2021

Ha­wa­la-Ban­king-Sys­tem

Mehr als vier Jahre Haft für Duisburger Hawala-Banker

Hawala-Banking in Deutschland strafbar

(Landgericht Düsseldorf, Urteil vom 23.11.2021, Az. 14 KLs 2/21)

Der führende Kopf eines illegalen Hawala-Banking-Systems ist zu vier Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt worden. Das Landgericht Düsseldorf sprach den 52-jährigen Juwelier aus Duisburg wegen unerlaubter Zahlungs­dienste, unerlaubten Waffen­besitzes und als Mitglied einer kriminellen Vereinigung schuldig.

Ein 53-jähriger Komplize muss dem Urteil zufolge für zwei Jahre und zehn Monate hinter Gitter. Drei weitere Angeklagte kamen als Helfer mit Bewährungss­trafen zwischen einem Jahr und acht sowie einem Jahr und zehn Monaten davon. Auch sie wurden als Mitglieder einer kriminellen Vereinigung verurteilt.

Dreistelligen Millionenbetrag in die Türkei geschleust

Die Männer hatten gestanden, innerhalb von zwei Jahren von Duisburg aus einen Drei­stelligen Millionen­betrag an Banken und dem Fiskus vorbei illegal in die Türkei geschleust zu haben.

Das Hawala-System ist in muslimischen Ländern als alter­natives Über­weisungss­ystem weit verbreitet. Mit dem System können Kunden gegen Provision außerhalb des staatlich genehmigten Banken- und Finanz­wesens Geld überweisen.

Tatertrag von 174 Millionen Euro soll eingezogen werden

Das Netzwerk war Mitte November 2019 aufgeflogen. „Alle in der Anklage­schrift aufgeführten Vorwürfe sind zutreffend“, hatte der Juwelier gestanden. „Ich habe zwar gewusst, dass das Hawala-Banking in Deutschland strafbar ist, aber nie an organisierte Kriminalität gedacht.“ Sein Verteidiger kündigte an, das Urteil vom Bundes­gerichts­hof überprüfen zu lassen. Das Gericht ordnete zudem die Einziehung von 174 Millionen Euro als Tatertrag an.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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