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Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht | 20.04.2021

Berufs­krankheit

Meniskus­schaden als Handball-Berufs­krankheit anerkannt

Belastung eines Prof­isportlers nicht mit der sonstiger Arbeit­nehmer vergleichbar

Meniskus­schäden treten bei Profihand­ballern vergleichsweise häufig auf - das Landes­sozial­gericht Baden-Württemberg hat diese schweren Knie­verletzungen nun als Berufs­krankheit anerkannt.

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Geklagt hatte ein ehemaliger Bundesliga-Profi, bei dem im Juli 2004 erstmals eine Schädigung des Innen­meniskus am rechten Knie fest­gestellt worden war.

Berufsgenossenschaft lehnte Einstufung als Berufskrankheit einstufen ab

Nach seiner Karriere wollte er den Meniskus­schaden im September 2016 von der Berufs­genossen­schaft als Berufs­krankheit einstufen lassen - diese lehnte laut des Gerichts jedoch mit der Begründung hab, dass die Trainings- und Wettkampf­zeiten des Handballers pro Jahr dafür zu gering gewesen sind. Eine anschließende Klage beim Sozial­gericht Reutlingen blieb erfolglos. Das Landes­sozial­gericht in Stuttgart sah die Sache nun anders.

LSG: Meniskusschaden muss als Berufskrankheit anerkannt werden

Es sei nicht zulässig, „die geringere Dauer des Spiel- und Trainings­betriebs eines Prof­isportlers mit der 8-stündigen Arbeits­schicht sonstiger Arbeit­nehmer in Relation zu setzen“, hieß es unter anderem in der Urteils­begründung. Bei Handballern würden „die Kniegelenke durch schnelle Richtungs­änderungen bei hohem Tempo, häufig auch mit unkontrolliertem Aufkommen auf dem Hallenboden bei Sprung­würfen, überdurchs­chnittlich belastet“.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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