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Schadensersatzrecht | 20.08.2021

Schadens­ersatz

Mietvertrag oder Lager­vertrag: Wer für Lager­schäden bei der Möbel­einlagerung haftet?

Haftung hängt von der Vertragsart ab

(Oberlandesgericht Dresden, Urteil vom 08.03.2021, Az. 5 U 2247/20)

Wird es zu Hause zu eng, kann eine Lager­fläche helfen. Doch wer Möbel woanders unterbringt, sollte auf die vertraglichen Regelungen achten. Denn das kann bei eventuellen Schäden entscheidend sein.

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Möbel und Einrichtungs­gegenstände können auch eingelagert werden. Bei der Anmietung der Lager­fläche sollte auf die Vertragsart geachtet werden: Handelt es sich um einen Lager- oder Mietvertrag? Denn das ist bei eventuellen Beschädigungen wichtig, wie eine Ent­scheidung des Ober­landes­gerichts Dresden zeigt (Az.: 5 U 2247/20).

Streit um Feuchtigkeitsschäden bei der Einlagerung

In dem verhandelten Fall wollte ein Kunde unter anderem Möbel aus Angst vor Hochwasser­schäden einlagern. Dazu wurde über die Einlagerung ein Mietvertrag mit einem Unternehmen geschlossen. Da dieses Unternehmen aber selbst nicht über genug Lager­fläche verfügte, wurden die Gegenstände in einer Lagerhalle einer weiteren Firma untergebracht. Als die Sachen nach einer Weile abgeholt wurden, wurden Feuchtigkeits­schäden fest­gestellt. Den Schaden in Höhe von 12.800 Euro wollte der Kunde ersetzt haben.

Kein Anspruch auf Schadensersatz

Letztlich ohne Erfolg: Eine Auslegung der Vereinbarung führe zu dem Ergebnis, dass in diesem Fall kein Lager-, sondern ein Mietvertrag abgeschlossen worden sei, befand das Gericht. Beim Lager­vertrag besorge der Lagerhalter die Aufbewahrung. Bei einem Mietvertrag lagere hingegen der Mieter selbst. Da die Mieter hier keine Mängel der zugewiesenen Lager­fläche nachweisen konnten, könnten sie keinen Schaden­ersatz geltend machen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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