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Verwaltungsrecht | 16.05.2018

Mindest­größe für Polizisten

Mindest­größe von 1,63 Meter für Polizisten in NRW rechtmäßig

Festsetzung einer Mindest­größe für Eignung im Polizeid­ienst notwendig

(Verwaltungsgericht Düsseldorf, Urteil vom 15.05.2018, Az. 2 K 766/18)

Die neue Einheits-Mindest­größe von 1,63 Meter für Polizisten in Nordrhein-Westfalen ist laut Gerichts­urteil zulässig. Die Landes­regierung hatte die Größe für Männer und Frauen festgelegt. Dies sei „sachgerecht und sehr nachvollziehbar“, sagte Richter Andreas Müller vom Düsseldorfer Verwaltungs­gericht bei der Urteils­begründung (Verwaltungsgericht Düsseldorf, Urteil vom 15.05.2018, Az. 2 K 766/18).

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Geklagt hatte eine 1,60 Meter große Bewerberin aus Duisburg. Sie sei sehr sportlich und habe bereits die Einstellungs­verfahren bei der Bundes­polizei sowie der Polizei in Nieder­sachsen und Hessen bestanden, argumentierte ihr Anwalt Thomas Pünder. Es sei nicht nachvollziehbar, wieso sie für den Polizeid­ienst in NRW ungeeignet sein sollte.

Festgesetzte Mindestgröße nicht zu beanstanden

Das sah das Gericht anders: Das Land habe nachvollziehbar dargelegt, dass eine solche Mindest­größe auch zum eigenen Schutz der Polizisten sachgerecht sei.

Festsetzung der Mindestgröße ist Ländersache

„Das können die Bundes­länder halten, wie sie wollen. Wir sind ein föderaler Staat“, so der Richterin Düsseldorf.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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