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Ordnungswidrigkeitsrecht und Verkehrsrecht | 14.01.2016

Fahrverbot

Mit Hilfe einer Rechenformel ist ein Fahrverbot nach einem Rotlichtverstoß anfechtbar

Die genaue Zeit lässt sich aus dem Verhältnis von Abstand zur Geschwindigkeit messen

(Amtsgericht Köln, Urteil vom 02.07.2015, Az. 815 OWi-982 Js 5076/15)

Wer von Polizisten beim Überfahren einer roten Ampel erwischt wird, kann unter Umständen mit Hilfe einer Rechnung ein Fahrverbot umgehen. Das gilt, wenn sich der Vorwurf rein rechnerisch ausschließen lässt, dass die Ampel schon länger als eine Sekunde Rot zeigte. Das ergibt sich aus einem Urteil des Amtsgerichts Köln (Az.: 815OWi-982 Js 5076/15).

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Bußgeld und ein Monat Fahrverbot nach Überfahren einer roten Ampel

Im konkreten Fall hatte eine Frau ein Bußgeld und einen Monat Fahrverbot bekommen, nachdem zwei Polizisten sie beim Überfahren einer roten Ampel (Rotlichtverstoß) beobachtet hatten. Der Vorwurf: Sie habe die Ampel nach über einer Sekunde Rot überquert. Mit einer Rechenformel konnte sie vor Gericht das Gegenteil nachweisen. Die genau Zeit ergibt sich nämlich aus dem Verhältnis vom Abstand zur Linie zur Geschwindigkeit.

Frau konnte durch die Anwendung der Rechenformel das Fahrverbot abwenden

So war die Dame laut Aussage der Polizisten zwei Fahrzeuglängen von der Haltelinie entfernt, als die Ampel umsprang. Das Tempolimit lag bei 70 km/h. Der Wert wurde für die Berechnung angenommen. Mit diesen Angaben ließ sich ermitteln, dass die Ampel beim Überfahren der Linie maximal eine halbe Sekunde Rot gezeigt haben konnte.

Die Frau wendete damit das drohende Fahrverbot ab. Um ein Bußgeld von 90 Euro und einen Punkt in Flensburg kam sie aber nicht herum.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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