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Immobilienrecht und Mietrecht | 31.05.2016

Baulärm

Modernisierung: Mieter muss üblichen Baulärm hinnehmen

Verwendet die Baufirma die üblichen Verfahren, muss der Mieter den Lärm meist akzeptieren

(Landgericht Berlin, Beschluss vom 07.04.2016, Az. 63 T 2/16)

Bringen Handwerker eine Wärme­dämmung an der Außenwand eines Hauses an, kann das für die Bewohner laut werden. Verwendet die Baufirma dabei jedoch die üblichen Verfahren, muss der Mieter den Lärm meist akzeptieren.

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Bei Modernisierungs­arbeiten muss der Mieter Baulärm in der Regel hinnehmen. Das gilt jedenfalls dann, wenn die vom Vermieter beauftragte Firma die Arbeiten nach üblichen Verfahren durchführt. So lautet ein Beschluss des Land­gerichts Berlin (Az.: 63 T 2/16). Der Mieter kann die Modernisierungs­arbeiten in der Regel nicht durch eine einstweilige Verfügung verhindern.

Mieter wollte Modernisierungsarbeiten durch einstweilige Verfügung verhindern

In dem verhandelten Fall beauftragte der Vermieter eine Firma, die an der Außenwand eines Wohnhauses eine Wärme­dämmung anbrachte. Ein Mieter fühlte sich dadurch gestört und wollte die Arbeiten mit einer einst­weiligen Verfügung verhindern. Er beschwerte sich über den Lärmpegel, der seiner Auffassung nach die rechtlichen Grenzwerte über­schreitet.

Die Richter sahen das anders

Die in der Klage beschriebenen Arbeiten entsprechen üblichen Verfahren bei der Anbringung einer Wärme­dämmung- wobei die Handwerker ein Gerüst aufstellen und die Dämm­platten an der Außenwand an dübeln. Der Mieter müsse den Lärm und die Arbeiten als ortsüblich hinnehmen.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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