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Arbeitsrecht | 07.11.2022

Inflations­prämie

Müssen Arbeitgeber allen Mitarbeitern Inflations­prämie zahlen?

Grund­sätzlich gilt der Gleich­behandlungs­grundsatz

Arbeitgeber dürfen ihren Mitarbeitern eine steuerfreie Prämie zum Inflations­ausgleich zahlen. Doch wer kriegt die eigentlich? Und bekommen alle gleich viel?

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Eine Inflations­prämie darf nicht nur einzelnen Mitarbeitern ausgezahlt werden, sondern muss, wenn, an alle gehen. Denn innerhalb eines Unternehmens gilt grund­sätzlich der Gleich­behandlungs­grundsatz, sagt Michael Henn, Fachanwalt für Arbeits­recht.

Auszahlung unterschiedlicher Summen möglich

Die Auszahlung von unterschiedlichen Summen ist allerdings grund­sätzlich möglich. „Für unter­schiedliche Verteilungen braucht der Arbeitgeber aber sachliche, nach­vollzieh­bare Gründe.“ Soweit im Betrieb ein Betriebsrat vorhanden ist, hat der ein Mit­bestimmungs­recht. Der Verteil­modus wird dann dort verhandelt und geregelt.

Viele mögliche Gründe für unterschiedliche Beträge

Es ist naheliegend, dass Teilzeit­beschäftigte nur anteilig einen Ausgleich erhalten oder untere Gehalts­gruppen mehr bekommen als höhere Gehalts­gruppen. Welche Gründe außerdem gelten, darüber werde man trefflich streiten können.

Auszahlung noch bis zum 31. Dezember 2024 möglich

Arbeitgeber dürfen ihren Beschäftigten einmalig oder gestückelt bis zu 3000 Euro steuer- und abgabenfrei als Inflations­prämie zahlen. Durch die zulässige Sonder­zahlung sollen Arbeit­nehmerinnen und Arbeit­nehmer entlastet werden, die mit stark gestiegenen Energie- und Nahrungs­mittel­preisen zu kämpfen haben. Die Auszahlung ist bis zum 24. Dezember 2024 möglich.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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