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Immobilienrecht und Mietrecht | 18.11.2015

Hausmusik

Musizieren im Mehrfamilienhaus darf nicht grundzätzlich Verboten werden

Ruhezeiten müssen einhalten werden

Ob Blockflöte, Geige oder Schlagzeug - Musikinstrumente können laut sein. Übt ein Nachbar ein solches Instrument regelmäßig, gefällt das den anderen Mietern nicht unbedingt. Dennoch können sie das Musizieren nicht gänzlich verbieten.

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Jeder Bewohner hat Recht auf frei Persönlichkeitsentfaltung

Spielt ein Bewohner in einem Mehrfamilienhaus Schlagzeug, können Nachbarn ihm dies nicht völlig verbieten. Denn auch wenn sie ein Recht auf Ruhe haben, hat jeder Bewohner auch ein Recht auf freie Persönlichkeitsentfaltung. Die anderen Hausbewohner haben also keinen Anspruch darauf, dass der Schlagzeuger sein Musizieren gänzlich unterlässt.

Übliche Ruhezeiten sind einzuhalten

Grundsätzlich müssen Musiker aber Rücksicht nehmen und die üblichen Ruhezeiten einhalten. Das heißt: Täglich von 12.00 bis 14.00 Uhr, sowie nachts von 22.00 bis 7.00 Uhr darf ein Instrument nicht gespielt werden. Auch sollte nicht länger als zwei Stunden täglich musiziert werden. Im Streitfall legen die Gerichte genaue Übungszeiten fest. Diese können je nach Instrument und Lautstärke sehr unterschiedlich ausfallen.

Im Streitfall können Richter Übungszeiten stark einschränken

Wird beim Schlagzeug üben beispielsweise der Grenzwert für Zimmerlautstärke nicht eingehalten, können die Richter die Übungszeit stark einschränken Ein entsprechendes Urteil hat etwa das Landgerichtes München I gefällt (Az.: 15 S 7629/13). Im konkretenFall wurde der Grenzwert um den Faktor 100 überschritten. Die Richter entschieden deshalb, dass der Schlagzeuger täglich höchstens 30 Minuten - zu festgelegten Zeiten - üben darf.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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