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Familienrecht | 07.08.2019

Aufenthalts­bestimmungs­recht

Nach Trennung: Aufenthalts­bestimmung erst nach Schul­abschluss des Kindes

Beim Aufenthalts­bestimmungs­recht steht stets das Wohl des Kindes im Vordergrund

(Oberlandesgericht Koblenz, Urteil vom 14.11.2018, Az. 13 UF 413/18)

Wo soll das Kind nach der Trennung wohnen? Über diese Frage gibt es zwischen Ex-Partnern oft Streit. Gerichte müssen bei der Entscheidung auch die Bedürfnisse des Kindes berücksichtigen.

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Das heißt: Selbst wenn ein Elternteil das Aufenthaltsbestimmungsrecht zugesprochen bekommt, muss unter Umständen mit Auflagen gerechnet werden. So entschied das Oberlandes­gericht Koblenz, dass eine Mutter erst mit ihrem Sohn umziehen darf, nachdem dieser die Grundschule beendet hat (Az.: 13 UF 413/18).

Mutter wollte mit Kind 200 Kilometer weit weg ziehen

In dem konkreten Fall wollte die Mutter zusammen mit ihrem Sohn zu ihrem neuen Partner ziehen. Dieser lebte in 200 Kilometer Entfernung. Damit war der Vater aber nicht einverstanden. Beide Elternteile wollten über den Aufent­haltsort des Kindes bestimmen dürfen.

OLG: Aufenthaltsbestimmung erst nach Schulabschluss

Das Gericht sprach das Recht der Mutter zu. Allerdings mit der Ein­schränkung, dass der Neun­jährige zuerst die vierte Klasse beenden muss. Die Begründung: Negative Folgen eines Umzugs seien möglichst gering zu halten. Daher sei es besser, wenn das Kind die Grundschule noch in seiner gewohnten Umgebung abschließt. Danach würde für den Jungen ohnehin ein Umbruch anstehen.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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