wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Familienrecht | 12.05.2021

Trennung

Nach der Trennung dürfen beide die Wohnung nutzen

Aussperrung eines Ehegatten aus der gemeinsamen Ehewohnung nicht zulässig

(Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Beschluss vom 11.03.2019, Az. 4 UF 188/18)

Kein Zutritt mehr: Nach einer Trennung möchte man den oder die Ex lieber nie wieder in der gemeinsamen Wohnung sehen. Rechtmäßig ist das aber nicht - zur Not muss man sich sogar Küche und Bad teilen.

Werbung

Trennt sich ein Ehepaar, darf ein Partner dem anderen nicht einfach den Zutritt zur gemeinsamen Wohnung verwehren. Das gilt auch dann, wenn das Haus oder die Wohnung dem Ex-Partner gehört. Das hat das Oberlandes­gericht (OLG) Frankfurt entschieden (Az.: 4 UF 188/18).

Zutritt zum ehelichen Haus verwehrt

In dem verhandelten Fall ging es um eine Frau, die nach einem mehrmonatigen Besuch bei ihren Eltern in China nach Deutschland zurück­gekehrt war. Ihr Mann verwehrte ihr den Zutritt zum ehelichen Haus, das ihm allein gehörte. Die Frau wandte sich an das Gericht, wobei zwischen den beiden streitig war, ob sie bereits vor der China-Reise eine Vereinbarung über ihre Trennung getroffen hatten.

Mitbesitz an der Wohnung

Das Gericht räumte der Frau den „Mitbesitz an der Wohnung“ ein und entschied: Ein gemeinsam bewohntes Haus verliere seinen Charakter als Ehewohnung nicht allein dadurch, dass sich ein Ehepartner nach der Trennung zu einem mehrmonatigen Verwandten­besuch im Ausland aufhält. Solche Besuche habe die Frau auch schon vor der Trennung absolviert.

Gericht legt Nutzung der Räume fest

Das Gericht legte auch die Nutzung der Räume fest. Die Ex-Partner durften Küche und Bad mit Toilette jeweils zeitlich begrenzt nutzen. Die Frau erhielt ein Schlaf­zimmer für sich alleine.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#8281

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d8281
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!