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Allgemeines Zivilrecht | 07.10.2020

Baum­rückschnitt

Nachbarschafts­streit: Kann ein Nachbar den Rück­schnitt eines Baums verlangen?

Kein Anspruch auf Rück­schnitt des Baumes wegen Verjährung

(Amtsgericht München, Urteil vom 08.04.2020, Az. 155 C 6508/19)

Um Pflanzen auf ihrem Grundstück sollten sich Eigentümer kümmern. Bei manchen Gewächsen müssen sie sogar auf bestimmte Höhen achten. Doch nicht immer muss zur Axt oder Hecken­schere gegriffen werden.

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Wie hoch eine Hecke sein darf, richtet sich nach dem jeweiligen Landesrecht. Ist die Hecke höher als vorgeschrieben, kann ein Nachbar verlangen, dass sie zurück­geschnitten wird. Aber: Steht inmitten der Hecke ein Baum, muss dieser nicht in jedem Fall gestutzt werden. Dies entschied das Amtsgericht München (Az.: 155 C 6508/19).

Streit um Rückschnitt einer Kirschlorbeerhecke und eines Kirschbaumes

In dem verhandelten Fall verlangte die Klägerin von ihrem Nachbarn den regel­mäßigen Rück­schnitt der Kirsch­lorbeer­hecke auf die in Bayern zulässige Höhe von zwei Metern. Dies verlangte sie auch für einen zwischen den Hecken stehenden Kirschbaum. Der beklagte Nachbar weigerte sich aber, den Kirschbaum zu kürzen. Dieser stünde bereits seit über zehn Jahren dort, so seine Begründung.

Kirschbaum muss wegen Verjährung des Anspruchs nicht gekürzt werden

Die Richter gaben der Nachbarin in Bezug auf die Hecke Recht. Der Baum müsse aber nicht gekürzt werden. Denn dieser Anspruch sei verjährt, urteilten die Richter. Verjährung trete nach fünf Jahren ein. Das Gericht war davon überzeugt, dass der Kirschbaum schon 2012/13 eine Höhe von mehr als zwei Metern erreicht hatte.

Kirschlorbeerhecke muss gekürzt werden

Bei der Kirsch­lorbeer­hecke habe die Klägerin jedoch einen Anspruch darauf, dass diese dauerhaft eine maximale Höhe von zwei Meter nicht überschreite.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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