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Mietrecht | 10.05.2022

Wohnungs­besichtigung

Neuer Eigentümer darf bewohnte Immobilie besichtigen

Kündigung wegen verhinderter Wohnungs­besichtigung gerechtfertigt

(Amtsgericht München, Urteil vom 26.08.2021, Az. 474 C 4123/21)

Mieter blicken einem Eigentümer­wechsel oft skeptisch entgegen. Wer den Zugang zu seiner Mietwohnung verweigert, riskiert am Ende die Kündigung. Zwei Münchnern ist genau das passiert.

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Der potenzielle neue Eigentümer einer Mietwohnung hat das Recht, diese zu besichtigen - selbst wenn sie derzeit bewohnt wird. Andernfalls ist eine Kündigung rechtens. Das zeigt ein Urteil des Amts­gerichts München sprach sich für die Rechte des neuen Eigen­tümers einer Mietwohnung aus. (Az. 474 C 4123/21)

Mieter verweigerte Kaufinteressenten die Besichtigung

Die aktuellen Mieter verweigerten sämtlichen Kauf­interessenten die Besichtigung der Immobilie. Ein Käufer fand sich trotzdem, die Mieter ließen aber weiterhin niemanden in ihre Wohnung. Insgesamt platzten acht Termine in fünf Monaten, weshalb der neue Eigentümer ihnen daraufhin außer­ordentlich kündigte.

Fehlende plausible Verhinderungsgründe rechtfertigen Kündigung

Als Grund für die Absage nannten sie die unter­schiedlichsten Gründe. Unter anderem gaben sie Online-Schulungs­termine und eine nicht nach­gewiesene Corona-Quarantäne als Grund für die Absagen an. Die Münchner Richter sahen in diesem Verhalten die Rechtfertigung für den neuen Eigentümer, eine Kündigung aussprechen zu dürfen. Für das „Platzen­lassen“ aller Besichtigungs­termine fehlten plausible Gründe, urteilten die Richter.

Erwerb einer Wohnung stellt besonderen Grund dar

Grund­sätzlich müsse ein Vermieter besondere Gründe vorlegen, um eine Wohnung besichtigen zu dürfen, so die Richter. In diesem Fall stehe es den Eigentümern aber zu, zumindest nach dem Erwerb die Wohnung besichtigen zu dürfen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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