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Steuerrecht | 11.02.2021

Zweit­wohnung

Neues Verwaltungs­schreiben: Das gilt jetzt für Zweit­wohnung

Kosten für die Einrichtung können extra abgesetzt werden

(Finanzgericht Saarland, Urteil vom 20.05.2020, Az. 2 K 1251/17)

Wer aus beruflichen Gründen eine Zweit­wohnung anmietet, kann die Kosten steuerlich geltend machen. Ein neues Verwaltungs­schreiben erläutert Details. Allerdings gibt es Urteile, die großz­ügiger sind.

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Arbeit­nehmer, die aus beruflichen Gründen am Arbeitsort eine Zweit­wohnung anmieten, dürfen die Kosten für die Unterkunft bei der Einkommen­steuer­erklärung absetzen. Bis zu 1000 Euro werden für jeden Monat bei der doppelten Haushalts­führung anerkannt. „Gerade in Großs­tädten mit hohen Mieten ist die 1000 Euro-Grenze aber schnell erreicht“, sagt Isabel Klocke vom Bund der Steuer­zahler. Deshalb kommt es darauf an, was alles von diesem Betrag abgedeckt wird und was zusätzlich abgesetzt werden kann. Dazu hat das Bundes­finanz­ministerium ein neues Verwaltungs­schreiben veröffentlicht, das Steuer­zahler mit Zweit­wohnung am Arbeitsort kennen sollten.

Einrichtung extra abgesetztbar

Die Kosten für die Einrichtung der Arbeits­wohnung werden danach zum Beispiel nicht in den Betrag von 1000 Euro eingerechnet, sondern können extra abgesetzt werden. Voraus­gesetzt, es handelt sich um erforderliche Möbel und Ausstattungs­gegenstände. „Bei Ausgaben bis 5000 Euro geht das Finanzamt davon aus, dass es sich um notwendige Aufwendungen handelt“, erläutert Klocke die neue Regel.

Die Ausgaben für die Möbel können dann entsprechend bei der Steuer angegeben werden. Kostete der Gegenstand nicht mehr als 800 Euro netto, werden die Ausgaben direkt berücksichtigt. Teurere Möbel müssen hingegen über mehrere Jahre abgeschrieben werden.

FG: Miete für Tiefgaragenstellplatz auch extra absetzbar

Anders beurteilt die Finanz­verwaltung die Ausgaben für einen separat an­gemieteten Pkw-Stellplatz am Arbeitsort. Die Miete für den Pkw-Stellplatz ist in den 1000-Euro-Höchst­betrag einzubeziehen. Nach einem bereits rechtskräftigen Urteil des Saarländischen Finanz­gerichts können diese Kosten hingegen extra abgesetzt werden, was günstiger ist, wenn die 1000 Euro bereits durch die Kosten für die Wohnungs­miete aus­geschöpft werden (Az.: 2 K 1251/17).

Bei Benachteiligung - Einbruch einlegen

Wird der Betroffene durch die neue Verwaltungs­anweisung benachteiligt, kann er Einspruch gegen seinen Einkommen­steuer­bescheid einlegen und verlangen, dass die Kosten für den Stellplatz zusätzlich berücksichtigt werden. „Es sollte dabei das Akten­zeichen aus dem Saarland genannt werden“, rät Klocke abschließend.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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