wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Familienrecht und Unterhaltsrecht | 21.01.2020

Kindes­unterhalt

OLG Brandenburg: Unterhalts­pflichtiger muss seine Leistungs­fähigkeit voll ausschöpfen

Arbeitszeit von 48 Stunden pro Woche ist zumutbar

(Oberlandesgericht Brandenburg, Beschluss vom 04.09.2019, Az. 13 UF 77/19)

Elternteile müssen ihre Leistungs­fähigkeit für den Kindes­unterhalt voll ausschöpfen. Dabei können sie sich nicht einfach mit dem Argument verweigern, dass ihr vorhandenes Einkommen zur Erfüllung der Unterhalts­pflichten nicht ausreicht. In so einem Fall obliegt es ihnen, sich um besser bezahlte Beschäftigungsm­öglichkeiten zu bemühen. Das ergibt sich aus einer Entscheidung des Branden­burgischen Ober­landes­gerichts (Az: 13 UF 77/19).

Werbung

Vater eines minderjährigen Kindes verweigert Zahlung des Mindestunterhalts

In dem zugrunde liegenden Fall weigerte sich der Vater, den Mindest­unterhalt für seinen Sohn zu bezahlen. Das Kind lebte bei der Mutter. Der Mann argumentierte, er sei leistungs­unfähig. Er arbeite 30 Wochen­stunden zum Mindestlohn und habe darüber hinaus eine weitere Unterhalts­verpflichtung für seine 2017 geborene Tochter.

Bis zu 48 Wochenstunden zumutbar

Das Gericht widersprach dem Vater. Er habe eine verschärfte Erwerbs­obliegen­heit. Als gelernter Kfz-Mecha­troniker sei es möglich, sich um eine besser bezahlte Beschäftigung zu bemühen. Ihm seien Nebenjobs und andere Tätigk­eiten mit bis zu 48 Wochen­stunden insgesamt zuzumuten.

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 3 (max. 5)  -  9 Abstimmungsergebnisse Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#7147

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d7147
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!