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Reiserecht und Schadensersatzrecht | 12.02.2020

Schadens­ersatz

OLG Celle: Hoher Schaden­ersatz für zweimal geplatzte Reise

Anspruch auf Schadens­ersatz in Höhe von 85 % des Reise­preises gerechtfertigt

(Oberlandesgericht Celle, Beschluss vom 10.04.2019, Az. 11 U 13/19)

Zweimal reist eine Familie zum Flughafen, um in den Urlaub zu fliegen - und zweimal fällt die Reise ganz kurzfristig ins Wasser. Ein solches Fiasko recht­fertigt eine hohe Entschädigung.

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Wird eine Urlaubs­reise zweimal kurz vor Abflug vereitelt, steht Reisenden ein hoher Schaden­ersatz zu. Das Oberlandes­gericht Celle sprach einem Urlauber und seiner Familie in einem besonders ärger­lichen Fall eine Entschädigung in Höhe von 85 Prozent des Reise­preises zu. Der Kläger war zweimal vergeblich zum Flughafen gefahren und konnte nicht fliegen (Az.: 11 U 13/19).

Flug in den Urlaub geplatzt

In dem verhandelten Fall ging es um eine Familien­reise nach Kos im Wert von mehreren Tausend Euro. Die Urlauber kamen nachts zum Flughafen und erfuhren dort vom Reisebüro, dass ihr Flug ersatzlos gestrichen worden war. Sie fuhren zurück nach Hause und buchten beim gleichen Reisebüro eine vergleichbare Urlaubs­reise einige Tage später. Doch als die Familie am Flughafen ankam, konnte sie nach langer Wartezeit ein zweites Mal nicht mitfliegen. Die Maschine war überbucht. Die Familie musste auf ihren Urlaub verzichten.

Streitparteien einigten sich auf Vergleich

Das Oberlandes­gericht Celle verwies darauf, dass beide Pauschal­reisen sehr kurzfristig abgesagt worden waren und eine anderweitige Urlaubs­planung somit kaum möglich gewesen sei. Das Verhalten der Beklagten sei inakzeptabel gewesen. Die Streit­parteien einigten sich am Ende auf einen Vergleich.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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