wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Schadensersatzrecht und Verkehrsrecht | 01.02.2019

Unfall

OLG Celle: Un­aufmerk­samer Fußgänger kann Radfahrer bei Unfall nicht verklagen

Für das Überschreiten eines Geh- und Radweges gelte dieselbe Sorgfalts­pflicht wie beim Überqueren einer Straße

(Oberlandesgericht Celle, Urteil vom 20.11.2018, Az. 14 U 102/18)

Wer ohne zu gucken auf einen Radweg läuft und angefahren wird, kann nach einem Urteil des Ober­landes­gerichts Celle nicht auf Schaden­ersatz hoffen. Für das Überschreiten eines Geh- und Radweges gelte dieselbe Sorgfalts­pflicht wie beim Überqueren einer Straße. Der Fußgänger habe eine Schuld des Radfahrers nicht nachweisen können, heißt es in dem Urteil. (Oberlandesgericht Celle, Urteil vom 20.11.2018, Az. 14 U 102/18)

Werbung

Unfall zwischen Fußgänger und Radfahrer

Der Kläger war beim Verlassen seines Grundstücks mit einem auf dem davor verlaufenden Geh- und Radweg fahrenden Rennrad­fahrer zusammen­gestoßen, der zuvor einer entgegen­kommenden Joggerin ausgewichen war. Beide Männer verletzten sich.

Kein Verschulden des Radfahrers nachweisbar

Es sei nicht fest­zustellen gewesen, dass der Radfahrer mit wesentlich mehr als Tempo 20 und damit unangemessen schnell unterwegs war. Auch sei nicht feststellbar gewesen, dass der Radfahrer in einem unerwartbar geringen Abstand zu der Hecke gefahren sei. Vielmehr sei der Kläger nach eigenen Angaben, ohne zuvor vorsichtig geschaut zu haben, dem Radfahrer unmittelbar vor sein Rad gelaufen.

Fußgänger legt Nichtzulassungsbeschwerde ein

Obwohl der Kläger auch in zweiter Instanz erfolglos blieb und das Oberlandesegricht die Revision nicht zuließ, legte der Fußgänger dagegen eine Nicht­zulassungs­beschwerde beim Bundes­gerichts­hof ein. Dabei war die Entscheidung des Oberlandesgerichts nicht überraschend. Es bezog sich auf ein früheres eigenes Urteil von 2002 und einen Entscheid des Bundesgerichtshofs mit gleichem Tenor von 1961.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#6188

Stop-Schild

„Stopp-Schild“: Wo Autofahrer anhalten sollten

RechtsanwaltMark Eplinius

[23.04.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBefahren Sie eine Kreuzung mit einem Stoppschild, müssen Sie Ihr Fahrzeug in jedem Fall anhalten; d.h. alle Räder müssen ruhen. Eine bestimmte Standzeit gibt es jedoch nicht. Nur wo muss genau angehalten werden? Direkt in Höhe des Schildes, an der Haltelinie oder erst an der Sichtlinie im Kreuzungs­bereich?

Rechtsanwalt Frank Vormbaum

Fahrverbot

Fahrverbot vermeiden: Spielen Sie auf Zeit

RechtsanwaltFrank Vormbaum

[18.04.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternIn unserer heutigen Ausgabe möchte ich davon berichten, welche Möglichkeiten Sie bezüglich eines drohenden Fahrverbots haben, wenn es eigentlich keine Möglichkeit mehr gibt.

Rechtsanwalt Philipp Neumann

Abgas­skandal

Daimler AG: 60.000 Mercedes GLK CDI 220 der Abgasklasse Euro 5 manipuliert?

RechtsanwaltPhilipp Neumann

[17.04.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Daimler AG steht unter Verdacht, die Software von 60.000 Mercedes GLK CDI 220 der Abgasklasse Euro 5 manipuliert zu haben.

Rechtsanwalt Dr. Peter Meides

SOKA-Bau

Maler­arbeiten und Hausmeister­tätigkeiten: Kann die SOKA-Bau dafür Beiträge verlangen?

RechtsanwaltDr. Peter Meides

[16.04.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternWenn die Sozialkasse klagt, sind die Arbeits­zeiten entscheidend.

Rechtsanwalt Gerald Freund

Auslands­vermögen

Spaniens Steuer­erklärung zum Auslands­vermögen Modelo 720 - Sitzen Sie auch auf einer Zeitbombe?

RechtsanwaltGerald Freund

[15.04.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDas Modelo 720, die 'Declaración sobre bienes y derechos situados en el extranjero', ist eine der umstrittensten steuerlichen Verpflichtungen, die in Spanien residente Personen zu erfüllen haben.

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

firmensuche24.net: Firmensuche24 stellt Rechnung für Standard Plus Eintrag

RechtsanwaltRobert Binder

[12.04.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Firmensuche24 stellt wegen eines Standard Plus Eintrags Rechnungen, die mit Gesamtkosten von 984,00 Euro netto verbunden sind.

Rechtsanwalt Guido Lenné

Abgas­skandal

Viereinhalb Jahre Diesel­skandal im Hause VW und kein Ende in Sicht

RechtsanwaltGuido Lenné

[11.04.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternVor etwa viereinhalb Jahren wurde bekannt, dass der von VW entwickelte Motor „EA189“, der in zahlreichen Fahrzeugen von VW – aber auch bei Audi, Skoda und Seat – verbaut wurde, eine illegale Abschalt­einrichtung enthält.

Rechtsanwalt Frank Vormbaum

Berufs­unfähigkeit durch Unfall

Die Besonderheiten bei Eintritt der Berufs­unfähigkeit durch einen Unfall

RechtsanwaltFrank Vormbaum

[10.04.2019]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternIn unserem heutigen Rechtstipp informiere ich Sie über die Besonderheiten bei Eintritt der Berufs­unfähigkeit durch einen Unfall und die Durch­setzung Ihrer Ansprüche aus einer privaten Berufs­unfähigkeits­versicherung.

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d6188
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!