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Schadensersatzrecht und Versicherungsrecht | 21.03.2019

Unkraut­beseitigung

OLG Celle: Unkraut­bekämpfung mit Flammen­werfer bei Wind recht­fertigt Kürzung der Versicherungs­leistung

Abflammen von Unkraut mit Flammen­werfer bei windigem Wetter grob fahrlässig

(Oberlandesgericht Celle, Hinweisverfügung vom 09.11.2018, Az. 8 U 203/17)

Handelt jemand grob fahrlässig, darf der Versicherer im Schadens­fall unter Umständen seine Leistungen kürzen. Klar sollte sein: Der Einsatz eines Flammen­werfers erfordert besondere Sorgfalt.

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Mit einem Flammen­werfer können Grundstücks­besitzer Unkraut entfernen. Sie sollten diesen jedoch nicht bei leichtem Wind einsetzen, sonst darf der Gebäude­versicherer im Schadens­fall Leistungen kürzen. Das geht aus einem Urteil des Ober­landes­gerichtes Celle hervor (Oberlandesgericht Celle, Hinweisverfügung vom 09.11.2018, Az. 8 U 203/17).

Brandschaden nach Unkrautbeseitigung mit Flammenwerfer

Ein Mann wollte vor seinem Grundstück eine gepflasterte Fläche reinigen - das Unkraut in den Fugen ließ er mit einem Brenner entfernen. Dabei gerieten zunächst eine Hecke und dann ein Gebäude in Brand.

Versicherung ersetzt nur 30 Prozent des Schadens

Schaden belief sich auf etwa 150.000 Euro. Der Gebäude­versicherer erkannte den Schadens­fall zwar an, kürzte jedoch seine Leistung um 30 Prozent. Mit dem Argument, dass an dem Tag eine frische Brise mit Windstärke fünf herrschte. Dagegen klagte der Mann.

Kürzung der Leistung wegen grober Fahrlässigkeit gerechtfertigt

Das Landgericht wies die Klage ab: Der Mann habe grob fahrlässig gehandelt und die erforderliche Sorgfalt verletzt. Die Gefahr des Funken­fluges hätte ihm einleuchten müssen. In der Berufung folgte das OLG dieser Argumentation. Die Richter urteilten, der Versicherer habe die Leistung zurecht mit 30 Prozent gekürzt. Sogar ein Abzug von 40 Prozent sei berechtigt - wie ein älteres Urteil des OLG Hamm zeigt (Az.: 20 U 73/10).

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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