wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Familienrecht und Unterhaltsrecht | 19.02.2019

Versorgungs­ausgleich

OLG Düsseldorf: Kein Recht auf Versorgungs­ausgleich bei Verletzung der Unterhalts­pflicht

Verletzung der Unterhalts­pflichten während Trennungs­zeit recht­fertigt Ausschluss des Versorgungs­ausgleichs

(Oberlandesgericht Düsseldorf, Urteil vom 18.07.2018, Az. II-8 UF 221/17)

Hat ein Ehepartner nach der Trennung keinen Unterhalt für das Kind gezahlt und auch kaum zum Familien­unterhalt beigetragen, erhält er auch keinen Versorgungs­ausgleich. So ein entsprechendes Urteil des Ober­landes­gerichts Düsseldorf (Az.: II-8 UF 221/17, 8 UF 221/17).

Werbung

Kläger beantragt Versorgungsausgleich für volle Ehezeit

Im konkreten Fall hatte ein Mann 1991 geheiratet, aber seit 2000 nicht mehr dauerhaft mit seiner Ehefrau zusammengelebt. Erst 2013 wurde die Ehe letztlich geschieden. Für die volle Ehezeit auf dem Papier wollte der Mann allerdings einen Versorgungs­ausgleich zu seinen Gunsten erreichen.

Kein Anspruch auf Versorgungsausgleich wegen Verletzung der Unterhaltspflicht

Ohne Erfolg. Ein Versorgungs­ausgleich wäre grob unbillig, entschied das Gericht. Der Mann zahlte seit 2004 keinen Unterhalt mehr für das Kind und überließ es seiner Ex-Partnerin, komplett für den Lebens­unterhalt des Kindes zu sorgen. Seine Verpflichtung, zum Familien­unterhalt beizutragen, habe er grob verletzt, heißt es im Urteil. Die Mutter dagegen war in Vollzeit berufstätig und habe ihre Verpflichtung über­erfüllt, so das Gericht.

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#6241

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d6241
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!