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Familienrecht | 22.10.2019

Sorgerecht

OLG Frankfurt: Keine Über­tragung des alleinigen Sorgerechts bei bestehender Vollmacht

Kommunikations­konflikt als Grund für eine Über­tragung des Sorgerechts nicht aus

(Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 27.02.2019, Az. 8 UF 61/18)

Manchmal hat ein Elternteil die Sorge, dass der Ex-Partner zu sehr in die Kinder­erziehung reinreden könnte. Doch die Hürde, vorbeugend ein alleiniges Sorgerecht zu erwirken, ist sehr hoch.

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Hat ein Elternteil bereits eine Vollmacht zur Ausübung des Sorgerechts vom anderen Elternteil, kann damit die Über­tragung des alleinigen Sorgerechts unnötig werden. Das zeigt ein Urteil des Ober­landes­gerichts Frankfurt (Az.: 8 UF 61/18).

Streit ums Sorgerecht

Im konkreten Fall teilten sich die biologischen Eltern das Sorgerecht für den Sohn. Das Kind lebt bei seiner Mutter und deren Ehemann. Die Mutter forderte jedoch das alleinige Sorgerecht. Die Vollmacht, die ihr der Vater mal erteilt habe, reiche nicht aus.

Keine Beeinträchtigung des Kindeswohls erkennbar

Vor Gericht hatte die Frau keinen Erfolg. Denn das grundgesetzlich geschützte elterliche Sorgerecht habe ein hohes Gewicht. Zwar bestehe zwischen den Eltern­teilen ein massiver Kommunikations­konflikt, der gemeinsame Entscheidungen kaum möglich mache. Aber er gehe nicht soweit, dass die Eltern Entscheidungen träfen, die etwa das Kindeswohl beeinträchtigten.

Vollmacht des biologischen Vaters reicht aus

Die Vollmacht des biologischen Vaters sei ausreichend. Es gebe auch keine Anhalts­punkte dafür, dass der Vater diese widerrufen würde, so das Gericht.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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