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Arzthaftungsrecht und Schadensersatzrecht | 02.10.2018

Schadensersatz

OLG Frankfurt: Schadenersatzpflicht wegen fehlerhafter Schwangerschaftsbetreuung

Zwischenfinanzierungskosten für Hauneubau als Folge eines ärztlichen Behandlungsfehlers sind erstattungsfähig

(Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 09.08.2018, Az. 8 U 181/16)

Ärzte müssen bei einer fehlerhaften Schwangerschaftsbetreuung auch Zwischenfinanzierungskosten für einen behindertengerechten Neubau übernehmen.

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Geklagt hatten die Eltern einer Tochter, die aufgrund des Gendefekts Trisomie 18 mit schweren körperlichen Fehlbildungen zur Welt kam und im Alter von drei Jahren starb. Der Hausbau sei im Hinblick auf die schwere Behinderung erforderlich gewesen, befand das Oberlandesgericht in Frankfurt (Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 09.08.2018, Az. 8 U 181/16)@.

Kläger verlangten Kosten für Zwischenfinanzierung zum Hausbau

Die Familie wohnte in einer Eigentumswohnung, die nicht behindertengerecht umgebaut werden konnte. Daher entschloss sie sich zum Bau eines Hauses, als sie noch ein zweites Kind erwartete. Der Hausbau wurde dem Gericht zufolge bis zum Verkauf der Wohnung über ein Darlehen finanziert. Die Familie verlangte von den Ärzten die Übernahme der Zwischenfinanzierungskosten in mittlerer fünfstelliger Höhe.

LG bejaht Anspruch auf Zwischenfinanzierung

Bereits das Landgericht Wiesbaden hatte der Klage der Elternstatt gegeben und bei den beklagten Ärzten grundsätzlich eine Pflicht zum Schadenersatz gesehen (Az. 7 O 217/00).

Hausbau auf fehlerhafte Behandlung zurückführbar

Die Berufung blieb nun auch vor dem Oberlandesgericht erfolglos. Die Richter betonten, dass festgestellt worden sei, dass die Kläger die erste Schwangerschaft bei fehlerfreier Behandlung abgebrochen hätten.

Urteil noch nicht rechtskräftig

Die Beklagten können die Zulassung der Revision vor dem Bundesgerichtshof beantragen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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