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Verkehrsrecht und Versicherungsrecht | 23.10.2017

Unfall mit Radfahrer

OLG Hamm: Autofahrer haftet zu zwei Dritteln bei Unfall mit Falsch­radler

Vorfahrts­rechte gelten auch beim Befahren des Radwegs in verkehrter Richtung

(Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 04.08.2017, Az. 9 U 173/16)

Wer als Autofahrer einen Radfahrer übersieht, der in falscher Richtung auf dem Radweg fährt, kann nach einem Unfall zu einem größeren Anteil haften müssen. Das geht aus einem Urteil des Ober­landes­gerichts Hamm hervor (Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 04.08.2017, Az. 9 U 173/16).

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Radfahrerin fährt in verkehrter Richtung auf dem Radweg

Ein Autofahrer wollte aus einer Neben­straße auf die Hauptstraße einbiegen. Dabei übersah er eine Frau, die dort in verkehrter Richtung auf dem Radweg fuhr. Durch den Unfall erlitt die Radlerin erhebliche Verletzungen und forderte Schaden­ersatz und Schmerzens­geld. Sie hätte Vorfahrt gehabt und sei am Unfall schuldlos. Der Autofahrer seinerseits wies der Radfahrerin die Allein­schuld zu. Denn ihre Falschfahrt sei eine erhebliche Pflicht­verletzung.

Autofahrer darf Vorfahrtsberechtigte nicht gefährden

Das Gericht bestätigte diese Ansicht, aber nur zum Teil. Zwar sei es ein Pflicht­verstoß, entgegengesetzt der Richtung zu radeln. Doch ihr Vorfahrts­recht gelte weiterhin. Wer wartepflichtig ist, müsse sich vergewissern, dass der Vorfahrts­berechtigte nicht gefährdet werde. Daher haftet der Autofahrer zu zwei Dritteln und die Radfahrerin zu einem Drittel.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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