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Schadensersatzrecht und Verkehrsrecht | 20.08.2018

Fußgänger­unfall auf Radweg

OLG Hamm: Fußgänger kann trotz Grün bei Unfall mit Fahrradfahrer mithaften

Fußgänger müssen Rechte von Radlern auf dem Radweg der gegenüberliegenden Seite beachten

(Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 19.01.2018, Az. 26 U 53/17)

Fußgänger, die bei Grün über die Straße gehen, müssen die Rechte von Radlern auf dem Radweg der gegenüberliegenden Seite beachten. Nach einem Unfall müssen sie ansonsten mithaften. Das zeigt ein Urteil des Ober­landes­gerichtes Hamm (Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 19.01.2018, Az. 26 U 53/17).

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Schadensersatzforderung wegen Unfall auf Radweg

Eine Frau ging zu Fuß bei grüner Ampel über die Straße. Nachdem sie den Gehweg an der anderen Seite erreichte, wollte sie auch den daneben laufenden Radweg queren. Dieser führte dort in einer Rechtskurve um die Ampel herum. Dabei stieß sie mit einem Radler zusammen. Von diesem forderte die Fußg­ängerin Schaden­ersatz. Er sei zu schnell gefahren, weswegen sie nicht reagieren konnte. Außerdem habe sie Vorrang gehabt, da der Radler abgebogen sei.

Fußgängerin trifft Mitverschulden am Unfall

Die erste Instanz gab ihr Recht. Nach einer Berufung des Radlers kassierte jedoch die zweite das Urteil und legte eine hälftige Teilung des Schadens fest. Der Vorrang der Frau habe nur für das Überqueren der Straße bei grünem Licht gegolten. Als sie den Radweg kreuzte, hätte sie wieder auf den Radverkehr achten müssen. Dieser sei an der Ampelanlage vorbei­geführt worden. Daher sei der Radler auch nicht abgebogen, sondern dem Verlauf einfach gefolgt. Allerdings fuhr er angesichts der Örtlichkeiten und Witterungs­bedingungen zu schnell, wodurch er ebenfalls zur Hälfte haften musste.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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