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Schadensersatzrecht und Versicherungsrecht | 02.11.2017

Schadens­ersatz

OLG Hamm: Kein Anspruch auf Schadens­ersatz bei verspäteter Meldung eines Schadens

Versicherung muss über Schadens­fall zeitnah informiert werden

(Oberlandesgericht Hamm, Beschluss vom 21.06.2017, Az. 20 U 42/17)

Informieren Auto­besitzer ihre Kfz-Versicherung zu spät über einen Schaden, bleiben sie womöglich auf den Kosten sitzen. Das zeigt ein Urteil des Ober­landes­gerichts Hamm (Oberlandesgericht Hamm, Beschluss vom 21.06.2017, Az. 20 U 42/17).

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Schadensmeldung erfolgte erst ein halbes Jahr nach Vorfall

Im konkreten Fall hatte ein Porsche­fahrer sein Auto am Straßen­rand abgestellt. Er bemerkte vor dem Losfahren einen Schaden an der Fahrerseite und einen Zettel mit einem Namen und einer Handynummer. Einen Monat später ließ er den Schaden begutachten und für etwa 5.600 Euro reparieren. Seiner Versicherung teilte er zunächst nichts mit, da er selbst den Verursacher ausfindig machen und an diesen seine Forderungen stellen wollte. Das sei nicht gelungen, weshalb er sich ein halbes Jahr nach dem Vorfall bei seiner Versicherung meldete.

Schadensfall muss innerhalb einer Woche gemeldet werden

Die wollte nicht zahlen, da der Mann vorsätzlich die Bedingungen missachtet habe. Das Gericht gab der Versicherung Recht. Der Mann hätte laut Vertrag jeden Schaden binnen einer Woche melden müssen. Und zwar unabhängig davon, ob er Leistungen nutzen wolle oder nicht. Das soll dafür sorgen, dass der Versicherer eigene Ermittlungen anstellen könne, falls er in Anspruch genommen wird. Auch das Gutachten half dem Mann nicht weiter. Denn es sei fehlerhaft gewesen und enthielt keine Bestätigung darüber, dass der Schaden fachgerecht repariert worden sei.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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