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Schadensersatzrecht und Verkehrsrecht | 29.01.2020

Unfall auf Zebra­streifen

OLG Hamm: Radfahrer muss Fahrrad über Zebra­streifen schieben

Bei Überfahren des Zebra­streifens ist Radfahrer nicht von Schutz­bereich des Fußgänger­wegs erfasst

(Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 27.05.2019, Az. 31 U 23/19)

Fahrrad­fahrer sieht man öfter mal über einen Zebra­streifen fahren. Kommt es zu einem Unfall mit einem Auto, kann das neben Schäden auch rechtliche Folgen haben.

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Wer als Fahrrad­fahrer auf einem Zebra­streifen mit einen Kraft­fahrzeug kollidiert, haftet bei einem Unfall mit. Auf eine entsprechende Entscheidung des Ober­landes­gerichts Hamm (Az.: 31 U 23/19) hat die Arbeits­gemeinschaft Verkehrs­recht des Deutschen Anwalt­vereins (DAV) am Rand des dies­jährigen Verkehrs­gerichtstags in Goslar hingewiesen.

Knochenbrüche und beschädigtes Fahrrad

Im vorliegenden Fall hatte ein Radfahrer fahrend einen Zebra­streifen überquert, als er mit einem Auto kollidierte. Der Mann musste wegen eines komplizierten Knochen­bruchs stationär behandelt werden. Er bekam vorgerichtlich 50 Prozent des an seinem Fahrrad entstandenen Schadens ersetzt sowie 3.000 Euro Schmerzens­geld und 150 Euro wegen Schäden an seiner Kleidung.

Kein Anspruch auf vollen Schadensersatz wegen Verstoß gegen seine Sorgfaltspflicht

Der Mann verlangte jedoch vollen Schaden­ersatz und zog vor Gericht. Seine Klage scheiterte. Die Richter sahen bei ihm einen erheblichen Verstoß gegen seine Sorgfalts­pflicht. Zebra­streifen seien nämlich ausschließlich für Fußgänger oder Nutzer von Roll- oder Kranken­fahr­stühlen da. Um denselben Schutz wie Fußgänger zu genießen, müssten Radfahrer absteigen und das Rad schieben.

Auch in anderen Fällen können Radler haften

Nach Angaben der DAV-Verkehrs­rechts­anwälte haften Fahrrad­fahrer auch bei einem Unfall mit Fußg­ängern auf einem Zebra­streifen. Sie haften auch dann, wenn Fußgänger einen Zebra­streifen überqueren, der über einen Fahrradweg führt.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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