wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Haftungsrecht und Versicherungsrecht | 24.09.2019

Schmerzens­geld

OLG Karlsruhe: Hundehalter haften nach Hundekampf je zur Hälfte

Verletzte Klägerin muss sich Tiergefahr ihres Hundes anrechnen lassen

(Oberlandesgericht Karlsruhe, Urteil vom 18.09.2019, Az. 7 U 24/19)

Nach einem Kampf zwischen zwei nicht angeleinten Hunden hat die dabei verletzte Besitzerin des einen Tieres nur Anspruch auf die Hälfte des von ihr geforderten Schmerzens­geldes. Die Frau sowie der Besitzer des anderen Hundes sind gleichermaßen verantwortlich für die Gefahr, die von ihren Tieren ausging. Das entschied das Oberlandes­gericht Karlsruhe (Az. 7 U 24/19).

Werbung

Klägerin bei Rauferei zweier Hunde gebissen

Geklagt hatte die Frau, die im Juni 2016 in Mannheim während der Rauferei zwischen den Hunden in die Hand gebissen worden war. Nach der Operation dieser Verletzung erlitt sie am gleichen Tag eine Lungen­embolie und einen Schlagan­fall mit schweren Folgen.

LG bejaht volle Haftung des Beklagten

Das Landgericht Mannheim hatte den Mann zu 50.000 Euro Schmerzens­geld verurteilt und dessen volle Haftung fest­gestellt.

OLG sieht beide Hundehalter in der Haftung

Dagegen war der Hunde­besitzer in Berufung gegangen. Der genaue Hergang des Geschehens, etwa welcher Hund zugebissen hatte - war nicht mehr zu klären gewesen. Beide Hunde hätten die Rauferei gleichermaßen verursacht, dadurch hafte der beklagte Hundehalter nur zur Hälfte für die Folgen, befand das nun das Oberlandesgericht. Eine Revision wurde nicht zugelassen.

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 4.8 (max. 5)  -  5 Abstimmungsergebnisse Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#6833

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d6833
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!