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Arzthaftungsrecht und Schadensersatzrecht | 15.02.2019

Behandlungs­fehler

OLG Koblenz: Ansprüche wegen Behandlungs­fehlern unterliegen einer Verjährungs­frist

Schadens­ersatz- und Schmerzens­geld­ansprüche wegen eines Behandlungs­fehlers unterliegen grund­sätzlich der Regel­verjährung von drei Jahren

Unterläuft Ärzten ein Behandlungs­fehler, haben Patienten eventuell Anspruch auf Schadens­ersatz. Nach drei Jahren verjähren diese allerdings. Ein Behandlungs­fehler kann es dabei auch sein, den Patienten nicht ausreichend über Alternativen zu einem Eingriff zu informieren.

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In solchen Fällen beginnt die Verjährungs­frist erst, wenn der Patient nachweislich von den Alternativen erfährt. Das geht aus einem Urteil des Ober­landes­gerichts Koblenz hervor (Az.: 5 U 1271/17).

Klägerin verlangt Schadensersatz wegen Verletzung der Informationspflicht

Die Klägerin in dem zugrunde liegenden Fall hatte 2006 ein neues Kniegelenk aus Nickel und Kobalt bekommen. Nach der Operation kam es zu Komplikationen - möglicher­weise war dies eine allergische Reaktion auf die Metalle. Im Jahr 2011 erhielt sie deshalb einen Arztbrief, der sie auf die mögliche Problem­ursache hinwies und ihr einen Tausch der Prothese empfahl. Im Jahr 2012 ließ sich die Frau ein neues Kniegelenk einsetzen, diesmal aus Titan. Im Jahr 2015 zog sie dann gegen den ersten Behandlungs­fehler vor Gericht: Sie sei 2006 nicht ausreichend über die Möglichkeit einer Titan-Prothese informiert worden.

LG lehnt Klage wegen Verjährung ab

Eventuelle Ansprüche seien verjährt. Mit dem Brief von 2011 habe der Arzt seine Informations­pflichten erfüllt. Ab da habe die Patientin gewusst, dass der Metall-Mix der ersten Prothese womöglich Ursache der Komplikationen war und es eine Alternative gab. Ab diesem Zeitpunkt hatte sie daher drei Jahre Zeit für eine Klage, 2015 war es aber zu spät.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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