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Reiserecht, Verbraucherrecht und Vertragsrecht | 24.07.2019

Trinkgeld

OLG Koblenz: Kreuzfahrt­veranstalter darf Trinkgeld nicht automatisch vom Bordkonto der Urlauber abbuchen

Hinweis auf mögliche Kürzung und Streichung der Zahlungen nicht ausreichend

(Oberlandesgericht Koblenz, Beschluss vom 14.06.2019, Az. 2 U 1260/17)

Der Veranstalter einer Kreuzfahrt darf ohne Zustimmung des Urlaubers kein pauschales Trinkgeld vom Bordkonto abbuchen. Das zeigt ein Beschluss des Ober­landes­gerichts Koblenz (Oberlandesgericht Koblenz, Beschluss vom 14.06.2019, Az. 2 U 1260/17). Ein Hinweis, dass die Zahlung an der Rezeption gekürzt oder gestrichen werden könne, reiche nicht aus.

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Verbaucherzenrale verklagt Reiseveranstalter

In dem Fall hatte der Verbraucher­zentrale Bundes­verband (vzbv) gegen einen Reise­veranstalter geklagt. Im Werbe­prospekt für die Kreuzfahrt fand sich der Hinweis auf das Trinkgeld in Höhe von zehn Euro pro Person und Nacht - angeblich eine „Trinkgeld­empfehlung“.

Entscheidung über Vergabe von Trinkgeld liegt allein beim Reisenden

Solche Zusatz­entgelte zum Reisepreis dürften nur mit aus­drücklicher und gesonderter Zustimmung des Urlaubers kassiert werden, so der vzbv. Hier jedoch musste der Reisende erst widersprechen. Das Gericht bestätigte mit dem Beschluss ein Urteil des Land­gerichts Koblenz.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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