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Schadensersatzrecht und Versicherungsrecht | 09.02.2018

Verkehrs­unfall

OLG München: Keine Mithaftung einer Auto­fahrerin durch schuldhafte Mitverursachung eines Verkehrs­unfalls einer 14-Jährigen

Jugendliche ab 14 Jahren sind für ihre Sicherheit im Straßen­verkehr mitverantwortlich

(Oberlandesgericht München, Urteil vom 10.11.2017, Az. 10 U 491/17)

Wer als Fußgänger plötzlich und ohne auf den Verkehr Rücksicht zu nehmen auf die Straße läuft, kann nach einem Unfall nicht auf Schaden­ersatz hoffen. Das gilt auch für Jugendliche ab 14 Jahren, wie eine Entscheidung des Ober­landes­gerichts München zeigt, (Az.: 10 U 491/17).

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14-Jährige fordert Schadensersatz und Schmerzensgeld

Ein 14-jähriges Mädchen ging zu Fuß. Plötzlich und ohne auf den Straßen­verkehr zu achten, betrat sie die Fahrbahn. Ein Auto konnte nicht mehr bremsen und fuhr das Mädchen an. Dieses forderte im Nachgang von der Haft­pflicht­versicherung der Auto­fahrerin Schaden­ersatz und Schmerzens­geld. Ihr Argument: Aufgrund der sogenannten Betriebs­gefahr entstehe eine gewisse Mithaftungs­quote. Die Versicherung wollte nicht zahlen. Die Sache ging vor Gericht.

Volle Haftung für Überquerung einer Straße ohne Beachtung des Verkehrs

Gericht bestätigte die Ansicht der Versicherung. Laut Gesetz sei, wer das 14. Lebensjahr vollendet hat, kein Kind mehr. Das Mädchen sei ohne weitere Vorsicht einfach auf die Straße gelaufen. Daher sei ihr Verschuldens­anteil so hoch, dass die Betriebs­gefahr des Autos komplett zurück­trete.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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