wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Schadensersatzrecht | 24.01.2022

Tödlicher Badeunfall

OLG München weist Schaden­ersatz­klage nach tödlichem Badeunfall ab

Bade­aufsicht hat nicht die Pflicht zur lücken­losen Beobachtung eines jeden Schwimmers

(Oberlandesgericht München, Urteil vom 20.01.2022, Az. 1 U 7114/20)

Das Oberlandes­gericht München (OLG) hat eine Schaden­ersatz­klage nach einem tödlichen Badeunfall in einem Freibad zurück­gewiesen.

Werbung

Die Familie eines Vaters, der im August 2015 in dem Schwimmbad im niederbayerischen Triftern ertrunken ist, ist damit auch in zweiter Instanz mit der Klage gegen den Betreiber der Freizeit­anlage und den Bademeister gescheitert. Die OLG-Richter schlossen sich vollständig der Ent­scheidung des Land­gerichtes in Landshut an. „Eine Bade­aufsicht hat nicht die Pflicht zur lücken­losen Beobachtung eines jeden Schwimmers“, betonte das OLG in dem verkündeten Urteil (Az. 1 U 7114/20).

Aufsicht war kurz in das Bademeisterhäuschen gegangen

Hintergrund der Klage war, dass der Bademeister an dem Tag des Unfalls vorüberg­ehend in sein Häuschen am Rand des Schwimm­beckens gegangen war, um Wasser­proben zu nehmen. Die Kläger waren der Ansicht, dass der Aufseher bei geschätzt 350 bis 400 Badegästen, wovon sich 150 im Becken aufgehalten hätten, nicht in sein Bade­meister­häuschen hätte gehen dürfen.

Hochsitz am Beckenrand muss nicht dauerhaft besetzt sein

Die Gegenseite argumentierte hingegen, die Durchführung anderer Tätigk­eiten sei nicht grund­sätzlich pflicht­widrig, wenn der Bademeister jederzeit erreichbar sei und auf Hilferufe reagieren könne. Dem schlossen sich die Richter an und sahen keine Pflicht­verletzung. Ein Bademeister müsse sich nicht ständig auf dem Hochsitz am Beckenrand positionieren, auch wenn er im konkreten Fall den in der Nähe ab­getauchten Verunglückten von dort besser hätte beobachten können.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#9039

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d9039
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!