wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Bitte benutzen Sie zum Drucken dieser Seite die Druckfunktion Ihres Browsers!
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Verwaltungsrecht | 16.06.2020

Schul­unterricht

OVG Sachsen-Anhalt: Unterricht auch ohne corona­bedingten Mindest­abstand zulässig

Regelung über die Abweichung vom Mindest­abstand verletzt nicht die staatliche Pflicht zum Schutz der Gesundheit der betroffenen Lehrer und Schüler

(Oberlandesgericht Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 15. Juni 2020, Az. 3 R 111/20)

Schüler dürfen in Sachsen-Anhalt auch ohne den allgemein geltenden corona­bedingten Mindest­abstand unterrichtet werden. Das hat das Oberverwaltungs­gericht (OVG)entschieden.

Das OVG wies den Antrag eines Grundschul­lehrers ab, der gegen die Aufweichung des Abstands­gebots geklagt hatte. Nach Einschätzung des Gerichts verletzen die geltenden Regelungen nicht die staatliche Pflicht zum Schutz der Gesundheit der betroffenen Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler.

Wechselmodell für die meisten Jahrgänge

Für die meisten Jahrgänge gilt in Sachsen-Anhalt derzeit ein Wechsel­modell. Die Klassen werden in kleine Gruppen aufgeteilt und lernen abwechselnd zuhause und in der Schule. So soll der Mindest­abstand eingehalten werden, um eine neuerliche Verbreitung des Coronavirus zu verhindern.

Unterschreitung Mindestabstand für Grundschulen

Die Grund­schulen sind aber wieder zum täglichen Unterricht übergegangen. Die Kinder lernen in voller Klassen­stärke, aber mit einer festen Lehrkraft. Dafür darf der Mindest­abstand von 1,50 Metern unter­schritten werden. Als Vorsichts­maßnahme werden die Klassen strikt voneinander getrennt.

Urteil schafft Rechtssicherheit für alle Schulen

Bildungs­minister Marco Tullner (CDU) sagte: „Ich freue mich über das Urteil. Das Ergebnis schafft Rechts­sicherheit für alle Schulen und Eltern, aber vor allem sichert es den Weg für Schülerinnen und Schüler zurück in die Schulen. Das Urteil bestärkt uns auf dem ein­geschlagenen Weg.“

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#7493

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d7493
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!