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Schadensersatzrecht | 14.01.2020

Parkservice

Panne beim Parkservice: Hotel haftet für Fahrfehler eines Mitarbeiters beim Parkservice

Hotel zu rund 6.000 Euro Schaden­ersatz verurteilt

(Oberlandesgericht Köln, Urteil vom 26.08.2019, Az. 22 U 134/17)

Valet Parking, Parkservice, Parkdienst: Es gibt viele Namen dafür, dass ein Mitarbeiter zum Beispiel eines Hotels Ihr Auto für Sie einparkt. Doch wer zahlt, wenn Sie später einen Schaden entdecken?

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Sie kommen mit dem Auto am Hotel an, ein Mitarbeiter übernimmt dort den Parkservice. Das ist praktisch. Doch was ist, wenn etwas kaputt geht? Wenn beim Parkservice ein Auto beschädigt wird, muss das Hotel Schaden­ersatz zahlen - denn es ist auch für seine Mitarbeiter verantwortlich. Das zeigt ein Urteil des Ober­landes­gerichts Köln (Az.: 22 U 134/17).

Spa-Besuch mit unentspanntem Ende

Im konkreten Fall wollte eine Frau den Spa-Bereich eines Hotels besuchen. Sie gab den Schlüssel an der Rezeption ab, damit ein Mitarbeiter das Auto in die Tiefgarage fahren konnte. Als sie es abholen wollte, stellte sie fest, dass es nicht dort, sondern in einer Parkbucht in Hotelnähe stand. Auf der rechten Fahrzeug­seite waren beide Reifen platt.

LG weist Klage nach Aussage des Hotelmitarbeiters ab

Das Hotel lehnte ab, Schaden­ersatz zu leisten. Das Argument lautete, die Reifen seien schon vorher beschädigt gewesen. Der Angestellte hatte ausgesagt, einen schleichenden Luftverlust an den Reifen fest­gestellt zu haben. Daher hatte er das Auto nicht in der Tiefgarage, sondern in der Parkbucht geparkt. Daraufhin wies das Landgericht eine Klage der Frau ab.

Sachverständigengutachten widerlegt Aussage des Hotelmitarbeiters

Das Oberlandes­gericht in nächster Instanz holte jedoch ein Gutachten ein und gab der Klage statt. Der Sachverständige hatte fest­gestellt, dass die Angaben des Hotel­mit­arbeiters nicht stimmen konnten. Die Luft sei an zwei Stellen durch große Löcher aus den Reifen entwichen - und so ein Schaden hätte nicht schleichend auftreten können.

OLG sieht Fahrfehler des Hotel-Mitarbeiters als erwiesen an

Das Gericht kam daher zu der Auffassung, dass die Löcher durch einen Fahrfehler des Angestellten mit einer massiven Kraft­einwirkung auf die Räder entstanden sein mussten. Das Hotel musste rund 6.000 Euro Schaden­ersatz bezahlen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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