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Verkehrsrecht und Versicherungsrecht | 01.07.2019

Unfall

Paralleles Abbiegen: Spur­wechsler haftet überwiegend bei Unfall

Keine Vorfahrt für rechts­fahrenden Spur­wechsler beim parallelen Abbiegen

(Amtsgericht München, Urteil vom 05.03.2018, Az. 333 C 18.640/17)

Können Autofahrer auf jeweils einer eigenen Spur parallel zueinander abbiegen, müssen sie diese Spuren halten. Wer dagegen den Fahr­streifen wechselt, muss das besonders vorsichtig tun.

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Kommt es zu einer Kollision, haftet der Wechsler überwiegend - und zwar egal, von welcher Spur er gekommen ist; Rechts­fahrende haben dabei keine Vorfahrt. Allerdings müssen parallel zueinander Fahrende den jeweils Anderen im Auge behalten, sonst droht eine Mithaftung. Das zeigt ein Urteil des Amts­gerichts München (Az.: 333 C 18.640/17).

Kollision durch Spurwechsel beim parallelen Abbiegen mit Fahrzeug auf Nebenspur

Im konkreten Fall ging es um zwei Autos, die im Straßen­verlauf parallel nach rechts abbogen, jedes auf seiner eigenen Spur. Die Straße mündete in eine dreispurige Fahrbahn. Dort blockierte ein Bus die rechte Spur. Daher fuhr der spätere Kläger von seiner rechten auf die mittlere Fahrspur und stieß mit dem anderen Auto zusammen. Der Spur­wechsler war der Ansicht, Vorfahrt zu haben, weil er die rechte Spur nutzte - und er klagte seinen Schaden von etwa 4.100 Euro ein.

Spurwechsler muss zu einem Viertel mithaften

Doch das Gericht sah den Beklagten nur zu einem Viertel in der Pflicht. Er hätte die rechte Abbiegespur beobachten und damit rechnen müssen, dass Fahrzeuge aus der ganz rechten in die mittlere Spur fahren. Der Kläger aber musste überwiegend haften: Er hätte besonders vorsichtig die Spur wechseln müssen. Denn grund­sätzlich müssten Autofahrer beim parallelen Abbiegen auf ihrer eigenen Spur bleiben.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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