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Reiserecht und Verbraucherrecht | 02.12.2019

Storno­gebühr

Pauschal­reise: Storno­gebühr für Urlaub darf nicht zu hoch sein

Storno­pauschale von 50 Prozent für eine gekündigte Pauschal­reise unzulässig

(Amtsgericht Bad Homburg, Urteil vom 25.01.2019, Az. 2 C 2142/17 (28))

Können Pauschal­urlauber doch nicht verreisen, müssen sie dem Veranstalter eine Storno­gebühr zahlen. Die Pauschale darf aber nicht zu hoch sein, wie ein Fall vor Gericht zeigt.

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Verlangt ein Reise­veranstalter die Hälfte des Reise­preises als Storno­gebühr, müssen Urlauber das nicht hinnehmen. Das zeigt ein Urteil des Amts­gerichts Bad Homburg (Amtsgericht Bad Homburg, Urteil vom 25.01.2019, Az. 2 C 2142/17 (28)). Demnach ist eine Storno­pauschale von 50 Prozent unzulässig, wenn Kunden bis 30 Tage vor Beginn der Reise kündigen.

Streit um Höhe der Stornogebühr

In dem verhandelten Fall ging es um eine zwei­wöchige Reise auf die portugiesische Atlantik-Insel Porto Santo für 3219 Euro. Der Kläger hatte 644 Euro angezahlt, musste den Urlaub aber absagen. Der Veranstalter stellte eine Storno­rechnung in Höhe von 1609 Euro aus. Das wollte der Urlauber nicht zahlen.

Unwirksame Geschäftsbedingungen des Veranstalters

Das Gericht gab dem Kläger Recht. Es spiele keine Rolle, dass dem Veranstalter im konkreten Einzelfall angeblich selbst hohe Kosten bei der Fluggesellschaft oder dem Hotel entstanden seien. Storno­gebühren müssten pauschal gelten und „repräsentativ für die Gesamtheit der Reisen“ sein, die ein Anbieter im Programm hat. Und eine Pauschale in Höhe von 50 Prozent in den AGB sei nicht wirksam.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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