wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Bitte benutzen Sie zum Drucken dieser Seite die Druckfunktion Ihres Browsers!
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Wohneigentumsrecht | 20.09.2021

WEG-Verwalter

Pflicht­verletzung recht­fertigt Abberufung des WEG-Verwalters

Unfähiger Verwalter darf nicht wieder­gewählt werden

(Landgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 24.06.2021, Az. 2-13 S 25/20)

Beschlüsse von Eigentümern sind für Verwalter Arbeits­aufträge. Das heißt: Die Beschlüsse müssen umgesetzt werden. Erledigen Verwalter diese Aufgabe nicht, kann das unangenehme Folgen haben.

Verwalter müssen Beschlüsse von Eigentümer­versammlungen umsetzen. Tun sie das nicht, kann das ein Grund für eine Abberufung sein. Das zeigt ein Urteil des Land­gerichts Frankfurt am Main (Az.: 2-13 S 25/20). Wird zum Beispiel trotz Beschluss eine Gebäude­feuer­versicherung längere Zeit nicht abgeschlossen, müssen Eigentümer das nicht hinnehmen.

Wiederbestellung der Verwaltung angefochten

Eine Eigentümerin wandte sich gegen die Wieder­bestellung der Verwalterin. Die Verwalterin war zwar nach Auslaufen ihrer Bestellung offiziell nicht mehr im Amt, übte dieses aber dennoch weiter aus. Sie erstellte zum Beispiel Ab­rechnungen, lud zu Eigentümer­versammlungen und leitete diese auch.

Auf einer dieser Versammlungen im Oktober 2018 wurde beschlossen, eine Gebäude­versicherung abzuschließen. Da dies bis März 2019 nicht geschah, hat die Eigentümerin die Wieder­bestellung der Verwalterin angefochten.

Pflichtverletzung rechtfertigt Abberufung

Die Anfechtung wäre erfolgreich, entschied das Gericht. Die Verwalterin übte ihr Amt auch nach Auslaufen ihrer Bestellung aus. Daher können auch Verwaltungs­fehler in dieser Zeit Wirkung haben. Indem keine Gebäude­feuer­versicherung abgeschlossen wurde, habe die Verwalterin ihre Pflicht verletzt. Eine derartige Lücke im Versicherungs­schutz berge das Risiko des Total­verlustes. Das müsse ein Eigentümer nicht hinnehmen.

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#8661

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d8661
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!