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Arbeitsrecht | 08.02.2021

Kündigung

Plötzlich gekündigt: Kann mein Arbeitgeber mir fristlos kündigen?

Keine fristlose Kündigung ohne Kündigungs­grund

Plötzlich keinen Job mehr haben: Der Gedanke scheint Beschäftigten oftmals fern. Schließlich steht im Vertrag doch eine Kündigungs­frist. Doch es gibt Gründe, die fristlose Kündigungen recht­fertigen.

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„Bitte packen Sie jetzt Ihre Sachen. Sie sind gekündigt.“ Von einem Moment auf den anderen den Job verlieren - das gibt es doch nur im Film, oder? Nicht ganz. In der Praxis sei das gar nicht so selten, berichtet Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeits­recht aus Berlin. „Die Frage ist natürlich immer, ob eine fristlose Kündigung wirksam ist“, schränkt er ein.

Arbeitgeber braucht gute Gründe

Überprüft werde das aber nur, wenn der Arbeit­nehmer sich vor Gericht mit einer Kündigungs­schutz­klage gegen die Kündigung zur Wehr setzt. Dann braucht der Arbeitgeber einen Kündigungs­grund.

„Zur Begründung einer fristlosen Kündigung taugen nur schwerwiegende Pflicht­verletzungen des Arbeit­nehmers“, erklärt Bredereck. Das sind zum Beispiel Straftaten zum Nachteil des Arbeit­gebers wie Beleidigung, Körper­verletzung oder Diebstahl bei der Arbeit.

Vergleichsweise kleine Ver­fehlungen können als Grund reichen, wenn dem Arbeitgeber dadurch ein finanzieller Nachteil entsteht. „Wer bei der Fahrtkosten­abrechnung die Kilometer­angabe regelmäßig zu hoch kalkuliert oder bei der Arbeit heimlich privat im Internet surft, riskiert den Job“, warnt der Fachanwalt.

Klage empfehlenswert

Sehr häufig könne der Arbeitgeber den Kündigungs­grund im Prozess aber nicht sicher beweisen oder habe formale Fehler gemacht. „Ich empfehle daher bei fristloser Kündigung nahezu immer die Kündigungs­schutz­klage“, so Bredereck. Der Großteil der Verfahren ende mit einem Vergleich. Auch wenn der Job häufig nicht mehr gerettet werden kann, erhalten gekündigte Arbeit­nehmerinnen und Arbeit­nehmer unter Umständen eine Abfindung.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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