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Beamtenrecht und Verwaltungsrecht | 10.01.2023

Tätowierung

Polizist darf sich nach langem Streit „Aloha“-Tattoo stechen lassen

Tä­to­wie­rung muss im Dienst allerdings ver­deckt werden

Nach jahrelangem Rechts­streit darf sich ein bayerischer Polizist nun ein Tattoo mit dem Schriftzug „Aloha“ stechen lassen.

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Die Genehmigung für die Tätowierung sei für den „konkreten Einzelfall“ erteilt worden, teilte das Innen­ministerium in München auf Anfrage mit und bestätigte eine Meldung des „Spiegel“. Bedingung sei allerdings, dass der Mann die Tätowierung im Dienst so verdeckt, dass sie nicht zu sehen ist.

Neue Regelungen zu Tattoos bei Beamten in Arbeit

Wie die bayerische Polizei allgemein künftig mit Tattoos bei Beamtinnen und Beamten umgehen will, ist aber noch nicht geregelt. Die Regelungen befänden sich derzeit in der „Fort­schreibung“, hieß es aus dem Ministerium: „Da dieser Prozess noch nicht abgeschlossen ist, können wir hierzu noch keine weitergehende Auskunft geben.“ Der Polizist hatte 2013 beim Polizei­präsidium Mittel­franken erfolglos eine Genehmigung für das Tattoo beantragt, danach befassten sich verschiedene Gerichte mit dem Thema.

Polizist zog bis zum Bundesverwaltungsgericht

Im Verfahren vor dem Bundes­verwaltungs­gericht in Leipzig 2020 hatte er zu dem geplanten Tattoo auf dem Unterarm erklärt, dass es ihn an seine Flitter­woche auf Hawaii erinnern solle. „Das gefällt mir halt.“ Er sei kein schlechterer Polizist, nur weil er tätowiert sei. Das Bundes­verwaltungs­gericht hatte damals entschieden, dass das Tattoo nicht vereinbar ist mit dem bayerischen Beamten­gesetz. Zuletzt hatte Mitte 2022 das Bundes­verfassungs­gericht jedoch entschieden, dass der Fall noch einmal geprüft werden muss. „Natürlich freue ich mich“, sagte der Polizist dem „Spiegel“. Allerdings sei es sein Ziel gewesen, das Tattoo offen zu tragen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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