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Steuerrecht | 29.10.2018

Dienstwagen

Private Nutzung: So spart man Steuern beim Dienstwagen

Betroffene sollten Rechen­methoden des Finanzamts für fällige Steuer überprüfen und gegebenen­falls Einspruch einlegen

Wer einen Dienstwagen privat nutzt, sollte überprüfen, welche Rechen­methode das Finanzamt für die fällige Steuer verwendet - und gegebenenfalls Einspruch einlegen. So lassen sich in manchen Fällen Steuern sparen.

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Ein Arbeit­nehmer, klagte gegen die Rechen­methode seines Finanzamts und bekam zumindest in erster Instanz vor dem Finanz­gericht Nieder­sachsen Recht (Az.: 9 K 162/17).

Fahrtenbuch oder Listenpreismethode / Ein-Prozent-Regelung

Dienstwagen, die auch privat genutzt werden können, gelten als sogenannter geldwerter Vorteil, der versteuert werden muss. Wer kein Fahrtenbuch führt, muss deshalb jeden Monat 1 Prozent des Listen­preises des Wagens ans Finanzamt abführen. Hinzu kommen monatlich 0,03 Prozent des Listen­preises pro Kilometer Arbeitsweg.

Zuzahlungen zum Firmenwagen mindern geldwerten Vorteil

Der Kläger hatte allerdings zur Anschaffung seines Dienstwagen 20.000 Euro beigesteuert - eine nicht unübliche Praxis, wenn der Arbeit­nehmer etwa eine spezielle Farbe oder Ausstattung möchte. Eine solche Zuzahlung wird vom Finanzamt mit dem geldwerten Vorteil verrechnet, so dass die zu zahlende Steuer sinkt. Das passiert automatisch über die Lohn­abrechnung. Die Frage ist nur, welche Rechen­methode des Finanzamts dabei für den Steuer­zahler am günstigsten ist.

FG: Einmalige Zuzahlung kann auf Nutzungsdauer verteilt werden

Im vorliegenden Fall hatte das Finanzamt die gesamte Zuzahlung auf einmal auf die Steuer angerechnet. So blieb der privat genutzte Dienstwagen des Mannes einige Jahre komplett steuerfrei. Doch als die Zuzahlung aufgebraucht war, musste er für die ver­bleibenden Nutzungs­jahre seinen Dienstwagen voll versteuern. Für ihn wäre es aber günstiger gewesen, wenn jeden Monat ein gleich­mäßiger Teil seiner Zuzahlung auf die Steuer angerechnet worden wäre - über die gesamte Nutzungs­zeit des Wagens hinweg. Das nieder­sächsische Finanz­gericht sah das auch so. Nun muss der Bundes­finanz­hof über die Revision entscheiden (Az: VI R 18/18).

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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