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Schadensersatzrecht | 03.12.2021

Schadens­ersatz

Radlerin stürzt über Erdkabel: Baufirma will nicht zahlen

Radfahrerin trifft Mit­verschulden von 50 %

(Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 25.06.2021, Az. 7 U 89/20)

Ein Kabel liegt über dem Radweg, eine Radlerin stürzt - vor dem Hindernis hätte gewarnt werden müssen. Die Sache geht vor Gericht, eigentlich ein klarer Fall, oder?

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Stürzt ein Radfahrer über ein Erdkabel auf dem Radweg, muss das nicht allein die Schuld des Bau­unternehmens sein. Das zeigt das Urteil des Ober­landes­gerichts Hamm (Az.: 7 U 89/20).

Radfahrerin stürzt über Erdkabel

Im konkreten Fall befuhr eine Radfahrerin einen Radweg, über dem quer ein Erdkabel lag, das zuvor von einem Bagger aus der Erde gezogen worden war. Warn­hinweise gab es nicht. Die Radfahrerin stürzte über das Kabel und zog sie sich erhebliche Verletzungen zu. Der Bau­unternehmer weigerte sich, der Radfahrerin Schaden­ersatz und Schmerzens­geld zu zahlen. Seine Begründung: Das Kabel sei gut sichtbar gewesen. Die Sache ging vor Gericht.

Mitverschulden des Radfahrerin wegen Verstoßes gegen Sichtfahrgebot

Dort wurde entschieden, dass beide Parteien die Schuld zu 50 Prozent tragen. Zwar hätte der Bau­unternehmer mit einem Schild warnen oder das Kabel anders verlegen müssen. Doch nach dem Sichtfahr­gebot ist auch die Radfahrerin verpflichtet, auf Hindernisse angemessen zu reagieren, also das Tempo zu drosseln. Eine hälftige Schaden­teilung sei daher angemessen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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