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Immobilienrecht und Mietrecht | 30.04.2018

Stadttauben

Räumungsk­lage: Frau muss wegen Fütterung von Stadttauben aus Mietwohnung ausziehen

Räumungsk­lage zum Schutz anderer Mieter vor Ver­schmutzungs- und Gesundheits­gefahren gerechtfertigt

Weil sie immer wieder dutzende Stadttauben auf ihrem Balkon gefüttert hat, muss eine Tier­freundin aus ihrer Mietwohnung in Bonn ausziehen. Das Amtsgericht Bonn gab der Räumungsk­lage des Vermieters des Mehr­familien­hauses statt (Az.: 204 C 204/17).

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Fütterung von Stadttauben für Nachbarschaft unzumutbar

Die Fütterung von Stadttauben, so die richterliche Begründung, sei sozial nicht mehr adäquat und für die Nach­barschaft unzumutbar: „Von diesen Tieren gehen Ver­schmutzungs- und Gesundheits­gefahren aus.„ Die Mieterin hatte neben ihren acht Brieftauben auch 80 Stadttauben gefüttert.

Fütterung der Tauben zieht Ratten an

Die Frau, die seit 18 Jahren in dem Mehr­familien­haus wohnt, hält seit fünf Jahren ihre Brieftauben in einer Voliere. Durch das zusätzliche Anfüttern des wild­lebenden Gefieders wurden offen­sichtlich auch vermehrt Ratten angezogen, die sie auch noch mitversorgt haben soll.

Mieter fühlten sich gestört

Nachbarn hatten über Taubenkot und Federn in der Wäsche und auf den Balkonen geklagt, viele trauten sich wegen der angelockten Nager nicht mehr, Türen und Fenster zu öffnen. Einen weiteren Mieter störte nicht nur der Dreck, sondern auch die akustische Belästigung der unzähligen Flügel­schläge bei An- und Abflug der Tauben.

Kein Auszug trotz berechtigter Kündigung

Die Mieterin war im Juli 2017 zunächst aufgefordert worden, die Voliere abzubauen, das Füttern einzustellen und angesiedelte Ratten zu beseitigen. Als sie dem nicht nachkam, wurde ihr fristlos gekündigt. Da sie dennoch nicht auszog und die Kündigung berechtigt war, wurde jetzt die Räumung angeordnet.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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