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Immobilienrecht und Mietrecht | 06.11.2015

Haustierhaltung

Rechtsprechungsübersicht: Urteile zu Hund, Katze und Mini-Schwein

Urteile zur Tierhaltung in Wohnungen

Immer wieder werden Tiere, insbesondere Hunde und Katzen in der Wohnung auch zum Fall für den Richter. Hier einige Urteile zur Tierhaltung in Mietwohnungen.

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Hundekratzer auf dem Parkett

Der Labrador eines Mieters hat das Parkett der Wohnung zerkratzt. Das Landgericht Koblenz sprach dem klagenden Vermieter 2014 die Kosten für die Instandsetzung von rund 5000 Euro zu. Der Schaden war vermeidbar, urteilten die Richter. So hätte der Mieter dem Tier sogenannte Hundesocken anziehen können (Landgericht Koblenz, Urteil vom 06.05.2014, Az. 6 S 45/14).

Verleugneter Hund

Eine Vermieterin warf 2009 einem Mieter vor, trotz Verbots einen Hund zu halten. Vor dem Amtsgericht Köln beteuerte der Mann, Bulldogge „Clyde“ lebe bei seiner Mutter im Haus, deren älterer Mietvertrag Hundehaltung erlaube. „Clyde“ wurde „vorgeladen“. Die Richter überzeugten sich davon, dass die Seniorin mit dem großen Tier gar nicht fertig werden könne und gaben der Vermieterin Recht.

Hunde in Mengen

Mieter einer 2,5-Zimmer-Wohnung hielten dort fünf Hunde. Zuviel, urteilte 2014 das Amtsgericht München und gab der Klage des Vermieters Recht. Hundehaltung sei zwar grundsätzlich im Haus erlaubt worden. Die Haltung von mehr als einem Hund entspricht nicht mehr dem vertragsgemäßen Gebrauch, befanden die Richter (Amtsgericht München, Urteil vom 12.05.2014, Az. 424 C 28654/13).

Katze auf Abwegen

Das Bayerische Oberste Landesgericht in München verhängte 2004 Stubenarrest gegen eine Katze. Die Richter gaben den Eigentümern einer Wohnanlage recht, die in der Hausordnung das Auslaufen von Haustieren auf ihrem Grundstück verbieten. Die Gefahr einer Verschmutzung der Anlage „liege nicht fern“, so die Richter (Bayerisches Oberstes Landesgericht, Beschluss vom 02.06.2004, Az. 2Z BR 99/04).

Kampfschwein

Mini-Schweine dürfen nach einem Urteil des Amtsgerichts München von 2005 nur dann in einer Wohnung gehalten werden, wenn sie die Mitbewohner des Hauses nicht gefährden. Ein Borstenvieh war auf Menschen losgegangen und hatte zwei verletzt. Die juristische Quittung: Das Schwein musste ausziehen (Amtsgericht München, Urteil vom 06.07.2004, Az. 413 C 12648/04).

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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