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Haftungsrecht und Versicherungsrecht | 17.11.2016

Haft­pflicht­versicherung

Regress des Haftpflicht­versicherers: Fahrer­flucht schützt die Versicherung nicht immer vor der Unfall­regulierung

Nicht bei jeder Unfall­flucht kann Versicherung Regress verlangen

(Amtsgericht Emmendingen, Urteil vom 15.03.2016, Az. 7 C 326/15)

Die Haft­pflicht­versicherung eines Autofahrers kann ihn bei Fahrer­flucht in Regress nehmen. Agiert der Fahrer dabei aber nicht arglistig und wird er von der Polizei kurz nach dem Unfall gestellt, gilt das eventuell nicht. Das lässt sich aus einem Urteil des Amts­gerichts Emmendingen (Az.: 7 C 326/15) ablesen.

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Haftpflichtversicherung verlangt Regress wegen Fahrerflucht

In dem Prozess ging es um einen Autofahrer, der nach einem Unfall mit einem kleinen Schaden einfach davon gefahren war. Die Polizei stellte den Mann aber kurz danach. Seine Haft­pflicht­versicherung kam für den Schaden von circa 2400 Euro auf, verlangte aber Regress vom Versicherten.

Keine bewusste und gewollte Pflichtverletzung gegen Versicherung

Zu Unrecht, urteilte das Gericht. Eine Arglist sei nicht nach­zuweisen gewesen. Der Mann habe nicht bewusst und gewollt die Pflicht gegen über seiner Versicherung verletzt. Zum einen sei er nur von einem sehr geringen Schaden ausgegangen, zum anderen dachte er, dass der Unfall­gegner schuld sei. Die Polizei hätte außerdem kurz danach die Personalien des fahr­tüchtigen Mannes aufnehmen können. Die Versicherung habe so keinen Schaden erlitten. Denn hätte er auf die Polizei gewartet, wäre es zu derselben Unfall­regulierung gekommen.

Siehe auch:

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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