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Haftungsrecht und Versicherungsrecht | 14.10.2020

Versicherung

Rein ins Schneev­ergnügen: Welche Policen brauchen Winter­sportler wirklich?

Auf drei Policen sollte man nicht verzichten

Beim Skifahren kann es schnell zum Unfall kommen - manchmal mit schweren Folgen. Damit Winter­urlauber nicht auf den Kosten sitzen­bleiben, sollten sie ihren Versicherungs­schutz checken.

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Rein ins Schneev­ergnügen, rauf auf die Piste und runter mit Schwung: Für viele gehört Skifahren im Winter einfach dazu. Doch ganz ungefährlich ist die Sportart nicht.

Täglich über 100 Unfälle rund ums Skifahren

Immer wieder kommt es zu mehr oder weniger schweren Zwischen­fällen. „Im Schnitt passieren aufs Jahr gerechnet täglich über 100 Unfälle rund ums Skifahren“, sagt Mathias Zunk, Verbraucher­experte beim Gesamt­verband der deutschen Versicherungs­wirtschaft (GDV) in Berlin.

Nach den Zahlen der privaten Unfall­versicherer kommt es besonders häufig zu Muskel- und Bänder­rissen, Zerrungen und Ver­renkungen, gefolgt von Knochen­brüchen. Im Schnitt leisten die Unfall­versicherungen rund 7200 Euro bei einem Skiunfall. Das sei deutlich mehr als etwa bei Auto- oder Fahrrad­unfällen, sagt Zunk.

Damit aus dem Wintersport­urlaub kein teurer Spaß wird, sollten Schnee-Begeisterte vor der ersten Abfahrt ihren Versicherungs­schutz prüfen - und ihn gegebenenfalls auf den neuesten Stand bringen.

Auf diese drei Policen kommt es an

  • die Unfall­versicherung
  • die Berufs­unfähigkeits­versicherung (BU)
  • die private Haft­pflicht­versicherung

Unfallversicherung übernimmt auch Transportkosten

Die Unfall­versicherung leistet bei einer bleibenden In­validität die vertraglich vereinbarte Einmal­zahlung und beziehungs­weise oder eine Rente. Für umfangreiche Such-, Rettungs- und Bergungs­kosten, die die gesetzlichen Kranken­kassen in der Regel nur teilweise übernehmen, kommt die Unfall­versicherung ebenfalls auf - zumindest bis zur vereinbarten Versicherungs­summe.

Auch den Transport nach Hause oder in ein nahe­gelegenes Krankenhaus übernimmt sie. „Je nach Vertrag kann auch die Unter­bringung von Angehörigen versichert sein“, so Zunk.

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BU ist oft nicht preiswert

Die Berufs­unfähigkeits­versicherung springt ein, wenn man aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in seinem Beruf arbeiten kann.

Gute Policen zahlen Versicherten eine Rente, wenn der Beruf für sechs oder mehr Monate zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausgeübt werden kann.

Der Haken: Der Schutz ist nicht ganz billig. Für monatliche Renten zwischen 1000 und 2000 Euro können jährliche Beiträge zwischen 490 und 880 Euro fällig werden. Abhängig ist die Höhe des Beitrages von der Gesundheit der Versicherten und von ihrem Beruf. Vorerkrankungen und ein hohes berufliches Risiko können den Abschluss einer BU zudem massiv erschweren.

Versicherungssumme in der Haftpflicht beachten

Eine Privat­haftpflicht­versicherung ist ebenfalls unverzicht­bar. Denn auch auf Skiern gilt: Wer einen Unfall verursacht und dabei anderen einen Schaden zufügt, muss für die Folgekosten aufkommen - und zwar in un­begrenzter Höhe und mit seinem gesamten Vermögen. Das kann den Verursacher in den finanziellen Ruin treiben. Um das zu verhindern, kommt die Haft­pflicht­versicherung für sämtliche Kosten auf, die auf den Schaden­verursacher zukommen können.

Wichtig ist, dass die Versicherungs­summe hoch genug ist: Sie sollte nach Angaben der Stiftung Warentest mindestens 10 Millionen Euro pauschal für Personen- und Sach­schäden betragen. Der Schutz sollte außerdem auch im Ausland gelten. Sehr guter Schutz ist schon unter

100 Euro pro Jahr zu haben.

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Krankenversicherung für das Ausland

Wer zum Skifahren ins Ausland fährt, sollte unbedingt eine Auslands­kranken­versicherung haben, empfiehlt Sandra Klug von der Verbraucher­zentrale Hamburg. Nach ihren Angaben kostet eine solche Police um die zehn Euro im Jahr.

Der Vorteil einer Auslands­kranken­versicherung: Mit ihr müssen Urlauber im Fall eines Falles die Behandlungs­kosten nicht selbst zahlen. Zudem kommt der Anbieter zumeist für einen medizinisch notwendigen Rück­transport nach Deutschland auf - was die gesetzlichen Kranken­kassen in aller Regel nicht tun.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sollten Skifahrer aber gut prüfen, ob die Versicherung ausreichend Schutz bietet, etwa auch im Fall einer Reise­warnung zahlt.

Kurzzeitverträge rechnen sich nicht

Grund­sätzlich gilt: „Hände weg von Kurzzeit­policen“, rät Boss. Zwar sind solche Versicherungen, die zum Beispiel einen 48-Stunden-Unfall­schutz für die Piste versprechen, rar geworden. Gänzlich vom Markt verschwunden sind sie nicht.

„Eine Kurzzeit­police rechnet sich nicht“, betont Boss. Sie sind meist von den Leistungen her zu gering - und dann wiederum für die vergleichsweise geringe Zahl an Urlaubs­tagen im Schnee zu teuer. Vor allem im Vergleich zu guten und günstigen Jahres­policen, die sich immer lohnen. Ein Unfall kann schließlich jeden Tag passieren, nicht nur beim Wintersport.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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